Casinogeschichten
Alles oder Nichts-Roulettestory
Eine WIRKLICHE Doppeln-oder-Nichts-Wette am Roulettetisch
Ashley Revell (32) hatte alles einschließlich seiner Kleider verkauft und das dadurch erworbene Bargeld auf Rot des Rouletts von Plaza Hotel and Casino, Las Vegas, gesetzt. Revell wurde weltberühmt, als er sein Haus, sein Auto und sogar seine Kleider verkaufte, um eine einzige Wette auf das Roulette einzugehen. Das britische Sky-One sandte live von der Las Vegas-Spielbank, als Revell seine $135.300-Einsatz auf Rot machte. Seine Eltern und einige Freunde waren ebenfalls zugegen, um moralische Stütze zu leisten, obwohl die Eltern sein Vorhaben nicht billigten.
Das Rad wurde gedreht, und nach wenigen Sekunden legte sich die Kugel auf 7 Rot zu Ruhe - und Revell konnte das Casino mit einem $270.600-Gewinn in der Tasche verlassen. Zuerst gab er jedoch dem Croupier $600 Trinkgeld.
"Es geschah so schnell", sagte Revell. "Es war vorüber, ehe ichs bemerkte".
"Vor allem bin ich meiner Familie und meinen Freunden sehr dankbar", sagte er dem Fernsehen. "Ich wusste, wenn ich verlieren würde, würde ich dennoch immer ein Zu Hause haben".
Selbst nach dem Gewinn des Sohnes konnte der Vater seinen Unwillen nicht überwinden. Er erklärte: "Ich habe vier Kinder, und sie sind alle gleich unvernünftig."
Als er gefragt wurde, ob er noch einmal sein Glück versuchen würde, verneinte Revell: "Nein, das eine Mal reicht. Ich denke, er würde bestimmt gerne noch einen Spin fur mich machen", sagte Revell, indem er in die Richtung des Casinobesitzers zeigte. "Ich möchte nicht noch einmal mein Glück versuchen", sagte Revell, als der Zug von Zuschauern sich in Bewegung setzte.
Die Gewinnchancen eines europäischen Rouletterades sind 48,6%, da es 18 rote Zahlen, 18 schwarze und eine grüne Null gibt. Das amerikanische Roulettte hat zwei grüne Nullfächer und dabei eine etwas reduzierte Gewinnchance bei einer Farbe, nämlich 47,3%.
Die Wette wurde von Sky One verewigt, und dieser Sender wird Revell einen Monat lang in dem Programm ‚Alles oder Nichts' folgen.
Die Mutter Revells fleht ihn jetzt an, endlich zur Ruhe zu kommen. Aber vorläufig ist Revell fest entschlossen, nächstes Jahr an der Poker-Weltmeisterschaft teilzunehmen, und außerdem hat er sich dafür entschieden professioneller Pokerspieler zu werden.
Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, spielt Revell an einem amerikanischen Roulette. Da die Odds des amerikanischen Rouletts wegen der extra Doppelnull geringer als beim europäischen Roulett sind, hätte man vielleicht erwartet, dass der Spieler, der einen solchen Einsatz wie Revell macht, wenigstens versucht hätte, ein europäaisches Roulett mit besseren Gewinnchancen aufzusuchen. Nun, es zeigte sich, dass Mr. Revell mit der Spielbank eine Vereinbarung gemacht hatte, die den schlechteren Odds des amerikanischen Rades entgegenwirken sollte. Also war der Brite vielleicht doch nicht so verrückt, wie es auf den ersten Blick schien. Schließlich hatte er eine 50:50-Gewinnchance.
Dazu kommt, dass dieser Roulette-Wette von den Medien extrem viel Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Die ganzen Interviews vor- und nachher, die Dokumentarsendungen usw. waren wahrscheinlich recht einbringend, so dass er vermutlich in Wirklichkeit nicht so viel riskierte: Selbst wenn er die eigentliche Wette verloren hätte, wäre er wahrscheinlich mit einem Profit ausgegangen. Eine verrückte und unveranwortliche Roulettestory - und ein cleverer Mediengag, der sich für Revell lohnte.
Ashley Revell (32) hatte alles einschließlich seiner Kleider verkauft und das dadurch erworbene Bargeld auf Rot des Rouletts von Plaza Hotel and Casino, Las Vegas, gesetzt. Revell wurde weltberühmt, als er sein Haus, sein Auto und sogar seine Kleider verkaufte, um eine einzige Wette auf das Roulette einzugehen. Das britische Sky-One sandte live von der Las Vegas-Spielbank, als Revell seine $135.300-Einsatz auf Rot machte. Seine Eltern und einige Freunde waren ebenfalls zugegen, um moralische Stütze zu leisten, obwohl die Eltern sein Vorhaben nicht billigten.
Das Rad wurde gedreht, und nach wenigen Sekunden legte sich die Kugel auf 7 Rot zu Ruhe - und Revell konnte das Casino mit einem $270.600-Gewinn in der Tasche verlassen. Zuerst gab er jedoch dem Croupier $600 Trinkgeld.
"Es geschah so schnell", sagte Revell. "Es war vorüber, ehe ichs bemerkte".
"Vor allem bin ich meiner Familie und meinen Freunden sehr dankbar", sagte er dem Fernsehen. "Ich wusste, wenn ich verlieren würde, würde ich dennoch immer ein Zu Hause haben".
Selbst nach dem Gewinn des Sohnes konnte der Vater seinen Unwillen nicht überwinden. Er erklärte: "Ich habe vier Kinder, und sie sind alle gleich unvernünftig."
Als er gefragt wurde, ob er noch einmal sein Glück versuchen würde, verneinte Revell: "Nein, das eine Mal reicht. Ich denke, er würde bestimmt gerne noch einen Spin fur mich machen", sagte Revell, indem er in die Richtung des Casinobesitzers zeigte. "Ich möchte nicht noch einmal mein Glück versuchen", sagte Revell, als der Zug von Zuschauern sich in Bewegung setzte.
Die Gewinnchancen eines europäischen Rouletterades sind 48,6%, da es 18 rote Zahlen, 18 schwarze und eine grüne Null gibt. Das amerikanische Roulettte hat zwei grüne Nullfächer und dabei eine etwas reduzierte Gewinnchance bei einer Farbe, nämlich 47,3%.
Die Wette wurde von Sky One verewigt, und dieser Sender wird Revell einen Monat lang in dem Programm ‚Alles oder Nichts' folgen.
Die Mutter Revells fleht ihn jetzt an, endlich zur Ruhe zu kommen. Aber vorläufig ist Revell fest entschlossen, nächstes Jahr an der Poker-Weltmeisterschaft teilzunehmen, und außerdem hat er sich dafür entschieden professioneller Pokerspieler zu werden.
Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, spielt Revell an einem amerikanischen Roulette. Da die Odds des amerikanischen Rouletts wegen der extra Doppelnull geringer als beim europäischen Roulett sind, hätte man vielleicht erwartet, dass der Spieler, der einen solchen Einsatz wie Revell macht, wenigstens versucht hätte, ein europäaisches Roulett mit besseren Gewinnchancen aufzusuchen. Nun, es zeigte sich, dass Mr. Revell mit der Spielbank eine Vereinbarung gemacht hatte, die den schlechteren Odds des amerikanischen Rades entgegenwirken sollte. Also war der Brite vielleicht doch nicht so verrückt, wie es auf den ersten Blick schien. Schließlich hatte er eine 50:50-Gewinnchance.
Dazu kommt, dass dieser Roulette-Wette von den Medien extrem viel Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Die ganzen Interviews vor- und nachher, die Dokumentarsendungen usw. waren wahrscheinlich recht einbringend, so dass er vermutlich in Wirklichkeit nicht so viel riskierte: Selbst wenn er die eigentliche Wette verloren hätte, wäre er wahrscheinlich mit einem Profit ausgegangen. Eine verrückte und unveranwortliche Roulettestory - und ein cleverer Mediengag, der sich für Revell lohnte.
Die Geschichte der Casino Spiele
Vielleicht würden Sie normalerweise kein zweites Mal über Online Casino Spiel Geschichte nachdenken, aber diese Spiele selbst sind auf Spiele aus der Realität basiert mit viel faszinierender Geschichte. Wir stellen Ihnen hier eine ganz besondere umgreifende Kategorie mit Informationen über die Geschichte der Spiele die Ihnen bei Online Casinos begegnen vor. Diese Geschichte kann ein packendes Gesprächsstema sein, Ihnen ein viel größeres Verständnis der Spiele geben die Sie schon kennen, kann eine nette Lektüre sein und Ihnen letztendlich sogar helfen die Spiele zu gewinnen.
Während wir ein Spiel spielen, werden wir unwillkürlich ein Teil seiner Geschichte. Diese kann im alten Ägypten begonnen haben oder in China verwurzelt sein. Der Ursprung unzähliger Spiele, welche wir heute als selbstverständlich gegeben betrachten, führt uns an verschiedenste Orte und Epochen der Menschheitsgeschichte. Mehr über ein Spiel zu erfahren, kann die Begeisterung für Spiele somit durchaus intensivieren. Die Geschichten werden durch unsere Faszination für Spiele bis heute in unserem täglichen Leben weiter geschrieben. Lesen Sie die Geschichte ihres Spiels in der „Geschichte der Casinospiele“ nach und erfahren sie mehr über die Entstehung des bis heute bestehenden Phänomens des Spiels.
Lassen sie sich hier zu einer Reise in die Vergangenheit entführen, die sie zu den Ursprüngen der verschiedensten Spiele bringt, die sich bis heute in den Online Casinos größter Beliebtheit erfreuen können. Was heute noch so aktuell erscheint, hat meist weit reichende Wurzeln in die Zeiten ferner Epochen unserer Geschichte. Lesen sie unter anderem über die Entstehung und Entwicklung der Spiele Baccarat und Roulette, die sie auch auf dieser Online Casino Seite spielen können. Bereichern sie ihre eigene Spielfreude durch eine Exkursion in die Vergangenheit, die ihre Faszination wachsen lässt.
Black Jack
Black Jack ist ein ungewöhnlich beliebtes Spiel im Online Casino, dessen Ursprünge ein wenig im Dunkeln liegen. Wir wissen jedoch, dass das heutige Black Jack vom französischen Vingt-et-un (Einundzwanzig) abgeleitet wurde und so seinen Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika fand, wo es als Glücksspiel rasch Karriere machte. Gerade die Besonderheit, dass Blackjack ein Spiel ist, bei dem es viel auf Strategie und das Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten ankommt, verlockte viele skrupellose Betrüger, bei diesem Spiel ihre arglosen Opfer auszunehmen. Für MAthematiker war das Spiel bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Rätsel, doch die Beschäftigung der "Fachwelt" hat sich gelohnt, denn eben diese MAthematiker entdeckten das, was wir heute "Basisstrategien" nennen.
Craps
Craps im Online Casino ist ein Spiel mit einer langen und verwirrenden Geschichte. Der Sage nach ursprünglich aus dem arabischen Raum, gelangte es unter ständig wechselnden Namen nach Frankreich, von dort nach England und nach Kanada, bis es schließlich in seiner heutigen Form nach New Orleans kam, wo es seinen Siegeszug antrat. Genauso kompliziert wie die Geschichte des Spiels ist das System der Wetten und Einsätze, mit denen man viel Geld gewinnen kann. Wenn Sie sich einen Craps-Tisch ansehen, werden Sie die vielen unterschiedlichen Wettfelder sehen. Hier ist der richtige Ort, um zu lernen, wie man Craps so gut spielt, dass man auf der Gewinnerseite steht!
Slot Maschinen
Die Erfindung des Spielautomaten wurde gleich mehreren Menschen zugeschrieben. Doch die heute geläufigste Geschichte dieser Erfindung spielt in Amerika, und ihre Helden sind die Brüder Caille, Einwanderer aus Frankreich. Die findigen Geschwister begannen ihre erfolgreiche Karriere damit, dass sie eine Kasse entwickelten, die das Geld automatisch sortierte, und die sich sehr gut verkaufte. Darauf aufbauend, machten sie sich an die Konstruktion eines Spielautomaten, und es entstand die reich verzierte und schnell berühmt gewordene "Schwarze Katze" oder "Black Cat" der Brüder Caille, die sich schnell zum Star der Spielgeräteauswahl mauserte. Und dieser PRototyp erhielt auch gleich den bis heute geläufigen Namen "einarmiger Bandit", da man nach dem Einwurf des Geldes einen Hebel an der Seite zog - den Arm - , um den Autoamten zu starten.
Roulette
Roulette ist ein Glücksspiel, das häufig fälschlicherweise dem Mathematiker Blaise Pascal zugeschrieben wird. In Wirklichkeit hat es seinen Ursprung wohl im mittelalterlichen Spiel "Rad der Fortuna". Es entwickelte sich kontinuierlich weiter und gelangte im Verlauf des 17. Jahrhunderts nach Frankreich, wo Ludwig XV. versuchte, es zu verbieten - doch vergeblich. Napoleon erlaubte es schließlich in ausgewählten Casinos, doch seine Nachfolger verboten es erneut. Doch die Casino-Idee war geboren, und Roulette wurde schnell zum Markenzeichen des gediegenen Glücksspiels, mit dessen Hilfe die ersten europäischen Spielcasinos ihren Ruhm erlangten. Der berühmteste Spieler bis heute ist Dostojewski, der unter dem Eindruck dieses Spiels seinen Roman "Der Spieler" verfasste.
Baccarat
Baccarat ist ein Spiel mit einer unendlich langen und geheimnisvollen Geschichte. Niemand weiß gang genau, wo es herkommt und wie es entstand. Vermutet wird, dass seine Wurzeln in Italien liegen und dass es sich von dort zu seinem Siegeszug in die Welt aufmachte. Ende des 15. Jahrhunderts kam es nach Frankreich, wo es das Spiel der Adeligen und Reichen wurde. Im Online Casino macht das Spiel ganz besonderen Spass, da die Benutzeroberflächen für Baccarat so gestaltet wurden, dass sie einem echten Spieltisch sehr nahe kommen. Es gibt immer drei Sorten Wetten, die Sie setzen können, Bank, Spieler oder Unentschieden. Meistens gibt es auch eine Minimal- und eine Maximalwette: Je mehr Geld Sie einsetzen, desto mehr können Sie gewinnen!
Video Poker
Video-Poker ist im Online Casino ebenso beliebt wie Poker mit anderen Menschen. Es entstand beinahe zeitgleich mit den ersten Computern, in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Damals hatte Poker noch einen etwas schlechteren Ruf als heute, so dass es vielen Menschen, die immer schon gerne einmal Poker gespielt hätten, aber sich vor den gesellschaftlichen Folgen fürchteten, leichter fiel, gegen eine Maschine zu spielen. Videopoker basiert auf dem Pokersystem von Five Card Draw, einer der ältesten Varianten des Spiels. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebte Videopoker seinen ersten Boom, der bis heute anhält dank der immer raffinierteren Technik und der immer ansprechender gestalteten Ausstattung.
Bingo
Bingo ist vielleicht das Spiel mit der faszinierendsten Geschichte von allen. Seine Wurzeln liegen im Mittelalter, als es mit Zahlplättchen und Bohnen gespielt wurde, und zwar in Italien. Von dort wanderte es weiter, kam nach Frankreich, wo es von der Oberschicht gespielt wurde, und kam dann in den deutschsprachigen Raum. Dort wurde es als Motivationshilfe in Schulen eingesetzt, um den Kidern einfacher bestimmte Weisheiten der Mathematik nahebringen zu können. In Amerika erkannte ein Pfarrer das echte Potenzial des Spiels, um Geld für die Kirche einzutreiben: Nachdem er einen Mathematiker beauftragt hatte, alle Möglichkeiten des Spiels zu berechnen, setzte er es quasi statt Kirchensteuer ein und überzeugte seine Schäflein. Und so kam es bis zu uns heute in Online Casino!
Poker
Poker hat eine Geschichte, deren Anfänge bis heute im Dunkeln liegen. Wahrscheinlich geht es auf ein altes persisches Kartenspiel zurück, erhielt aber seinen Namen von einem alten deutschen und einem alten französischen Spiel. Seinen ersten Boom erlebte es zur Zeit des Goldrausches in Amerika. Lange Zeit stand es jedoch in dem schlechten Ruf, ein Spiel der Betrüger zu sein, die mit falschen Karten und miesen Tricks ihr Geld verdienten. Doch das tut dem spannenden Spiel wirklich unrecht: Poker ist ein Spiel, das aus sehr vielen Elementen besteht und das bis heute unzählige Menschen in seinen Bann zieht. Mit den ersten Pokerturnieren in den USA wurde das Spiel salonfähiger - nun erkannte man, dass Strategie und Spielverhalten meist wesentlich wichtiger als reines Glück sind. Und gerade jetzt erlebt das Spiel einen regelrechten Boom, die Gewinner von Pokerturnieren werden zu Stars, und langsam erreicht es den Rang einer Sportart.
Vielleicht würden Sie normalerweise kein zweites Mal über Online Casino Spiel Geschichte nachdenken, aber diese Spiele selbst sind auf Spiele aus der Realität basiert mit viel faszinierender Geschichte. Wir stellen Ihnen hier eine ganz besondere umgreifende Kategorie mit Informationen über die Geschichte der Spiele die Ihnen bei Online Casinos begegnen vor. Diese Geschichte kann ein packendes Gesprächsstema sein, Ihnen ein viel größeres Verständnis der Spiele geben die Sie schon kennen, kann eine nette Lektüre sein und Ihnen letztendlich sogar helfen die Spiele zu gewinnen.
Während wir ein Spiel spielen, werden wir unwillkürlich ein Teil seiner Geschichte. Diese kann im alten Ägypten begonnen haben oder in China verwurzelt sein. Der Ursprung unzähliger Spiele, welche wir heute als selbstverständlich gegeben betrachten, führt uns an verschiedenste Orte und Epochen der Menschheitsgeschichte. Mehr über ein Spiel zu erfahren, kann die Begeisterung für Spiele somit durchaus intensivieren. Die Geschichten werden durch unsere Faszination für Spiele bis heute in unserem täglichen Leben weiter geschrieben. Lesen Sie die Geschichte ihres Spiels in der „Geschichte der Casinospiele“ nach und erfahren sie mehr über die Entstehung des bis heute bestehenden Phänomens des Spiels.
Lassen sie sich hier zu einer Reise in die Vergangenheit entführen, die sie zu den Ursprüngen der verschiedensten Spiele bringt, die sich bis heute in den Online Casinos größter Beliebtheit erfreuen können. Was heute noch so aktuell erscheint, hat meist weit reichende Wurzeln in die Zeiten ferner Epochen unserer Geschichte. Lesen sie unter anderem über die Entstehung und Entwicklung der Spiele Baccarat und Roulette, die sie auch auf dieser Online Casino Seite spielen können. Bereichern sie ihre eigene Spielfreude durch eine Exkursion in die Vergangenheit, die ihre Faszination wachsen lässt.
Black Jack
Black Jack ist ein ungewöhnlich beliebtes Spiel im Online Casino, dessen Ursprünge ein wenig im Dunkeln liegen. Wir wissen jedoch, dass das heutige Black Jack vom französischen Vingt-et-un (Einundzwanzig) abgeleitet wurde und so seinen Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika fand, wo es als Glücksspiel rasch Karriere machte. Gerade die Besonderheit, dass Blackjack ein Spiel ist, bei dem es viel auf Strategie und das Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten ankommt, verlockte viele skrupellose Betrüger, bei diesem Spiel ihre arglosen Opfer auszunehmen. Für MAthematiker war das Spiel bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Rätsel, doch die Beschäftigung der "Fachwelt" hat sich gelohnt, denn eben diese MAthematiker entdeckten das, was wir heute "Basisstrategien" nennen.
Craps
Craps im Online Casino ist ein Spiel mit einer langen und verwirrenden Geschichte. Der Sage nach ursprünglich aus dem arabischen Raum, gelangte es unter ständig wechselnden Namen nach Frankreich, von dort nach England und nach Kanada, bis es schließlich in seiner heutigen Form nach New Orleans kam, wo es seinen Siegeszug antrat. Genauso kompliziert wie die Geschichte des Spiels ist das System der Wetten und Einsätze, mit denen man viel Geld gewinnen kann. Wenn Sie sich einen Craps-Tisch ansehen, werden Sie die vielen unterschiedlichen Wettfelder sehen. Hier ist der richtige Ort, um zu lernen, wie man Craps so gut spielt, dass man auf der Gewinnerseite steht!
Slot Maschinen
Die Erfindung des Spielautomaten wurde gleich mehreren Menschen zugeschrieben. Doch die heute geläufigste Geschichte dieser Erfindung spielt in Amerika, und ihre Helden sind die Brüder Caille, Einwanderer aus Frankreich. Die findigen Geschwister begannen ihre erfolgreiche Karriere damit, dass sie eine Kasse entwickelten, die das Geld automatisch sortierte, und die sich sehr gut verkaufte. Darauf aufbauend, machten sie sich an die Konstruktion eines Spielautomaten, und es entstand die reich verzierte und schnell berühmt gewordene "Schwarze Katze" oder "Black Cat" der Brüder Caille, die sich schnell zum Star der Spielgeräteauswahl mauserte. Und dieser PRototyp erhielt auch gleich den bis heute geläufigen Namen "einarmiger Bandit", da man nach dem Einwurf des Geldes einen Hebel an der Seite zog - den Arm - , um den Autoamten zu starten.
Roulette
Roulette ist ein Glücksspiel, das häufig fälschlicherweise dem Mathematiker Blaise Pascal zugeschrieben wird. In Wirklichkeit hat es seinen Ursprung wohl im mittelalterlichen Spiel "Rad der Fortuna". Es entwickelte sich kontinuierlich weiter und gelangte im Verlauf des 17. Jahrhunderts nach Frankreich, wo Ludwig XV. versuchte, es zu verbieten - doch vergeblich. Napoleon erlaubte es schließlich in ausgewählten Casinos, doch seine Nachfolger verboten es erneut. Doch die Casino-Idee war geboren, und Roulette wurde schnell zum Markenzeichen des gediegenen Glücksspiels, mit dessen Hilfe die ersten europäischen Spielcasinos ihren Ruhm erlangten. Der berühmteste Spieler bis heute ist Dostojewski, der unter dem Eindruck dieses Spiels seinen Roman "Der Spieler" verfasste.
Baccarat
Baccarat ist ein Spiel mit einer unendlich langen und geheimnisvollen Geschichte. Niemand weiß gang genau, wo es herkommt und wie es entstand. Vermutet wird, dass seine Wurzeln in Italien liegen und dass es sich von dort zu seinem Siegeszug in die Welt aufmachte. Ende des 15. Jahrhunderts kam es nach Frankreich, wo es das Spiel der Adeligen und Reichen wurde. Im Online Casino macht das Spiel ganz besonderen Spass, da die Benutzeroberflächen für Baccarat so gestaltet wurden, dass sie einem echten Spieltisch sehr nahe kommen. Es gibt immer drei Sorten Wetten, die Sie setzen können, Bank, Spieler oder Unentschieden. Meistens gibt es auch eine Minimal- und eine Maximalwette: Je mehr Geld Sie einsetzen, desto mehr können Sie gewinnen!
Video Poker
Video-Poker ist im Online Casino ebenso beliebt wie Poker mit anderen Menschen. Es entstand beinahe zeitgleich mit den ersten Computern, in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Damals hatte Poker noch einen etwas schlechteren Ruf als heute, so dass es vielen Menschen, die immer schon gerne einmal Poker gespielt hätten, aber sich vor den gesellschaftlichen Folgen fürchteten, leichter fiel, gegen eine Maschine zu spielen. Videopoker basiert auf dem Pokersystem von Five Card Draw, einer der ältesten Varianten des Spiels. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebte Videopoker seinen ersten Boom, der bis heute anhält dank der immer raffinierteren Technik und der immer ansprechender gestalteten Ausstattung.
Bingo
Bingo ist vielleicht das Spiel mit der faszinierendsten Geschichte von allen. Seine Wurzeln liegen im Mittelalter, als es mit Zahlplättchen und Bohnen gespielt wurde, und zwar in Italien. Von dort wanderte es weiter, kam nach Frankreich, wo es von der Oberschicht gespielt wurde, und kam dann in den deutschsprachigen Raum. Dort wurde es als Motivationshilfe in Schulen eingesetzt, um den Kidern einfacher bestimmte Weisheiten der Mathematik nahebringen zu können. In Amerika erkannte ein Pfarrer das echte Potenzial des Spiels, um Geld für die Kirche einzutreiben: Nachdem er einen Mathematiker beauftragt hatte, alle Möglichkeiten des Spiels zu berechnen, setzte er es quasi statt Kirchensteuer ein und überzeugte seine Schäflein. Und so kam es bis zu uns heute in Online Casino!
Poker
Poker hat eine Geschichte, deren Anfänge bis heute im Dunkeln liegen. Wahrscheinlich geht es auf ein altes persisches Kartenspiel zurück, erhielt aber seinen Namen von einem alten deutschen und einem alten französischen Spiel. Seinen ersten Boom erlebte es zur Zeit des Goldrausches in Amerika. Lange Zeit stand es jedoch in dem schlechten Ruf, ein Spiel der Betrüger zu sein, die mit falschen Karten und miesen Tricks ihr Geld verdienten. Doch das tut dem spannenden Spiel wirklich unrecht: Poker ist ein Spiel, das aus sehr vielen Elementen besteht und das bis heute unzählige Menschen in seinen Bann zieht. Mit den ersten Pokerturnieren in den USA wurde das Spiel salonfähiger - nun erkannte man, dass Strategie und Spielverhalten meist wesentlich wichtiger als reines Glück sind. Und gerade jetzt erlebt das Spiel einen regelrechten Boom, die Gewinner von Pokerturnieren werden zu Stars, und langsam erreicht es den Rang einer Sportart.
Der Scheich und die Oma
Das spielen im Internet-Kasino hat sicherlich viele Vorteile. Man kann bequem, womöglich im Schlabber-Outfit, vom heimischen PC aus, seinem Hobby frönen. Eine feine Erfindung.
Einziger Nachteil ist es, dass man dabei nur seinen Monitor und das bekannte Drumherum sieht. Da hat ein Besuch im „echten" Kasino schon das eine oder andere mehr zu bieten.
Und manchmal macht sogar das beobachten der Spieler mehr Spaß, als selbst Jetons auf den Feldern zu platzieren. Da gibt es zum Beispiel den „nervösen Zocker", der sich mit einem Leihsakko, und der nicht dazu passenden Leihkrawatte, optisch wenigstens den Mindestanforderungen des äußeren Auftretens angepasst hat. Er hat vermutlich Geldsorgen und versucht sein letztes Kapital irgendwie zu vermehren. Schweissperlen stehen auf seiner Stirn, als der Groupier sagt „nichts geht mehr" und die Kugel auf ihr Ziel zurollt.
Neben vielen anderen skurrilen Persönlichkeiten sind mir an diesem Abend jedoch zwei besonders ins Auge gestochen.
Eine ältere, nein sagen wir besser alte Dame saß in ihrem Rollstuhl am Roulette-Tisch. Meiner Schätzung nach war sie mindestens 90 Jahre alt und konnte gerade eben über die Tischkante schauen. Hätte sie ihre Jetons direkt vor ihren Augen gestapelt, wäre ihr die Sicht verwehrt geblieben. Denn dort lagen drei ca. 10 cm hohe Stapel von den „großen viereckigen" wie ich sie gerne nenne. Ein kleines Vermögen, das sie in der Zeit in der ich sie beobachtet habe in eine sehr nette Doppelhaushälfte (mit Grundstück und Pool) verwandelt hat. Mit stoischer Ruhe hat sie die Jetons immer auf genau die Felder gesetzt, die auch getroffen haben. Ihre Nachkommen waren bestimmt begeistert.
Während dieser Zeit ist mir noch ein echter Gewinnertyp aufgefallen, der es wohl aber gar nicht nötig gehabt hat, das große Geld aus dem Spielsaal zu tragen. Offenbar ein arabischer Scheich (in landestypischem Outfit mit Kopftuch), der, von 2 Bodyguards gefolgt, zwischen den Roulette-Tischen hin und herging und völlig planlos die „ganz großen viereckigen" auf die Tische warf. Auf dem Rückweg hat er dann die Gewinne eingesammelt und das, was er nicht selbst tragen konnte einem seiner Bediensteten überreicht. Dieses Prozedere hat sich ungefähr 10 mal wiederholt. Faszinierend.
Es ist wohl doch etwas dran an dem Sprichwort: „Die erste Million ist die schwierigste"
Der „Frischling“
Wenn ich mich recht erinnere - es war ein Mittwoch, einer der schönen, aber leider letzten Herbsttage, an denen man eigentlich gerne noch einmal auf einer Kaffeehaus-Terrasse herumsitzt und die wohl letzten Sonnenstrahlen genießt.
Nur nicht heute, oh nein, ein paar Stunden zuvor hatte ich ein System für die Einfachen Chancen erhalten, natürlich eines von der unverlierbaren Sorte, das galt es nun zu testen - in der Praxis, denn diverse Testreihen zu Hause hatte ich bereits am späten Vormittag absolviert, und die verliefen sehr vielversprechend.
Und so war ich schon eine geraume Zeit vor Casino-Eröffnung `am Start und wartete geduldig bis man endlich die Türen“ öffnete. Dann war es soweit, ich ging recht zügig - um nicht zu sagen stürmte - zur Einlass-Loge und fortfolgend in Richtung Kasse.
„Bewaffnet“ mit Jetons, Kugelschreiber und Notier karten begab ich mich zum ersten Tisch, der das Spiel eröffnete, schließlich wollte ich ab dem ersten Coup dabei sein, denn etliche gefallene Zahlen benötigte ich schließlich schon als Vorlauf, um mein Satzsignal zu finden.
Und dann kam die von mir benötigte Konstellation - ein Satz auf Rot, es fiel - die 17 - wieso muss die auch schwarz sein - und überhaupt - sie ist von zwei roten Zahlen umgeben - aber nein - ausgerechnet die ....
Jetzt brauchte ich wieder einige Coups bis zum nächstmöglichen Satzsignal, na gut.
Es kam recht schnell und mit ihm ein Herr, den ich von meinen zahlreichen Casino -Besuchen schon recht gut kannte. Wir grüssten uns und dann bemerkte ich, er war nicht alleine. In seiner Begleitung war eine junge Dame und ich erinnerte mich - das muss seine Tochter sein, von der er zuweilen erzählte und die wohl gerade das erforderliche `Casino-Alter erreicht hatte.
Heute spielte Papa nicht sein übliches Dutzend-Spiel, er erklärte seiner Tochter das Roulette-Spiel und `Klein - Töchterchen hatte einige Jetons in der Hand, mit denen sie aber noch nicht viel anzufangen wußte. So schaute sie, was denn die anderen Spieler so setzten und fragte ständig ihren Papa, der bereitwillig Auskunft gab - schließlich war er ja ein Insider, der wohl auch einmal `klein angefangen hatte.
Mittlerer weile hatte ich wieder ein Satzsignal und damit einen Satz auf Schwarz. Und während ich mein `Stück auf Schwarz platzierte hörte ich die Frage: was ist das, Papa? Und Papa erklärte ihr - das sind alle roten Zahlen und es ist egal, welche davon kommt - du gewinnst - nur, sie muss eben rot sein. Offenbar gefiel ihr die Farbe Rot besser, als Schwarz, was sie auch sagte und setzt auf Rot. Papa lächelte mitleidig und ich fühlte sich enorm überlegen, hatte ich doch gerade einen Satz auf Schwarz erarbeitet und überhaupt, da lief bereits eine Serie mit nunmehr schon achtmal Rot - wie sollte das noch-ein-neuntes-mal kommen?
Es fiel - die 30 und die ist ziemlich Rot. Wie selbstverständlich zog „Klein – Töchterchen“, die ‚Ahnungslose‘ ihren Gewinn ab und lies den Einsatz stehen - ich konnte es nicht fassen - etwa noch-ein-mal? So machte ich meiner Fassungslosigkeit `Luft und sagte zu einem mir recht gut bekannten Spieler, dessen Name ich nie wußte und der allgemein nur als `der Österreicher bekannt war: das ist doch schier unmöglich!
Der Österreicher meinte nur: Warts ab und setzte 5 000.oo Euro neben die dann doch recht bescheiden wirkenden 20 Euro der kleinen Lady. - Okay - es fiel die erste Dublette dieses Abends - noch einmal die 30. Mein Schwarz-Satz war verloren, die Kleine zog Einsatz und Gewinn ab, der Österreicher auch und warf der Kleinen einen dankbaren Blick zu. dann gab ihr einen Tausender-Jeton mit den eindringlichen Worten: mehr Könnens heuer nimmer gewinne, also rien ne va plus - und zu ihrem Papa sagte er noch - und kommens net auf die Idee ihrer Kleinen auch nur einen Schilling davon wegnehmen zu wollen - sie hats verdient! - und wir haben was lernt - mit unsere Supersysteme, womit oft der ganze Abend drauf-geht und wir mehr habe ausgebe als gewonnen - Servus ihr zwei.
Ob er da wohl recht hatte, der Österreicher - wie dem auch sei - auch ich hatte an diesem Tag wieder ein eher bescheidenes `Plus zu verzeichnen - Stunden später erst, aber das genoss ich dann noch in der Casino-Bar - und - ein wenig blieb doch noch übrig vom Gewinn. Wie meinte noch gleich der Österreicher? - Schön, ich werde darüber nachdenken, bei Gelegenheit.
Eigentlich wollte ich es gar nicht wahrhaben, aber irgendwie vermochte ich mich doch nicht von dem Gedanken zu lösen, dass wohl das beste System in gewissem Sinne eine Ahnungslosigkeit ist.
Wenn ich mich recht erinnere - es war ein Mittwoch, einer der schönen, aber leider letzten Herbsttage, an denen man eigentlich gerne noch einmal auf einer Kaffeehaus-Terrasse herumsitzt und die wohl letzten Sonnenstrahlen genießt.
Nur nicht heute, oh nein, ein paar Stunden zuvor hatte ich ein System für die Einfachen Chancen erhalten, natürlich eines von der unverlierbaren Sorte, das galt es nun zu testen - in der Praxis, denn diverse Testreihen zu Hause hatte ich bereits am späten Vormittag absolviert, und die verliefen sehr vielversprechend.
Und so war ich schon eine geraume Zeit vor Casino-Eröffnung `am Start und wartete geduldig bis man endlich die Türen“ öffnete. Dann war es soweit, ich ging recht zügig - um nicht zu sagen stürmte - zur Einlass-Loge und fortfolgend in Richtung Kasse.
„Bewaffnet“ mit Jetons, Kugelschreiber und Notier karten begab ich mich zum ersten Tisch, der das Spiel eröffnete, schließlich wollte ich ab dem ersten Coup dabei sein, denn etliche gefallene Zahlen benötigte ich schließlich schon als Vorlauf, um mein Satzsignal zu finden.
Und dann kam die von mir benötigte Konstellation - ein Satz auf Rot, es fiel - die 17 - wieso muss die auch schwarz sein - und überhaupt - sie ist von zwei roten Zahlen umgeben - aber nein - ausgerechnet die ....
Jetzt brauchte ich wieder einige Coups bis zum nächstmöglichen Satzsignal, na gut.
Es kam recht schnell und mit ihm ein Herr, den ich von meinen zahlreichen Casino -Besuchen schon recht gut kannte. Wir grüssten uns und dann bemerkte ich, er war nicht alleine. In seiner Begleitung war eine junge Dame und ich erinnerte mich - das muss seine Tochter sein, von der er zuweilen erzählte und die wohl gerade das erforderliche `Casino-Alter erreicht hatte.
Heute spielte Papa nicht sein übliches Dutzend-Spiel, er erklärte seiner Tochter das Roulette-Spiel und `Klein - Töchterchen hatte einige Jetons in der Hand, mit denen sie aber noch nicht viel anzufangen wußte. So schaute sie, was denn die anderen Spieler so setzten und fragte ständig ihren Papa, der bereitwillig Auskunft gab - schließlich war er ja ein Insider, der wohl auch einmal `klein angefangen hatte.
Mittlerer weile hatte ich wieder ein Satzsignal und damit einen Satz auf Schwarz. Und während ich mein `Stück auf Schwarz platzierte hörte ich die Frage: was ist das, Papa? Und Papa erklärte ihr - das sind alle roten Zahlen und es ist egal, welche davon kommt - du gewinnst - nur, sie muss eben rot sein. Offenbar gefiel ihr die Farbe Rot besser, als Schwarz, was sie auch sagte und setzt auf Rot. Papa lächelte mitleidig und ich fühlte sich enorm überlegen, hatte ich doch gerade einen Satz auf Schwarz erarbeitet und überhaupt, da lief bereits eine Serie mit nunmehr schon achtmal Rot - wie sollte das noch-ein-neuntes-mal kommen?
Es fiel - die 30 und die ist ziemlich Rot. Wie selbstverständlich zog „Klein – Töchterchen“, die ‚Ahnungslose‘ ihren Gewinn ab und lies den Einsatz stehen - ich konnte es nicht fassen - etwa noch-ein-mal? So machte ich meiner Fassungslosigkeit `Luft und sagte zu einem mir recht gut bekannten Spieler, dessen Name ich nie wußte und der allgemein nur als `der Österreicher bekannt war: das ist doch schier unmöglich!
Der Österreicher meinte nur: Warts ab und setzte 5 000.oo Euro neben die dann doch recht bescheiden wirkenden 20 Euro der kleinen Lady. - Okay - es fiel die erste Dublette dieses Abends - noch einmal die 30. Mein Schwarz-Satz war verloren, die Kleine zog Einsatz und Gewinn ab, der Österreicher auch und warf der Kleinen einen dankbaren Blick zu. dann gab ihr einen Tausender-Jeton mit den eindringlichen Worten: mehr Könnens heuer nimmer gewinne, also rien ne va plus - und zu ihrem Papa sagte er noch - und kommens net auf die Idee ihrer Kleinen auch nur einen Schilling davon wegnehmen zu wollen - sie hats verdient! - und wir haben was lernt - mit unsere Supersysteme, womit oft der ganze Abend drauf-geht und wir mehr habe ausgebe als gewonnen - Servus ihr zwei.
Ob er da wohl recht hatte, der Österreicher - wie dem auch sei - auch ich hatte an diesem Tag wieder ein eher bescheidenes `Plus zu verzeichnen - Stunden später erst, aber das genoss ich dann noch in der Casino-Bar - und - ein wenig blieb doch noch übrig vom Gewinn. Wie meinte noch gleich der Österreicher? - Schön, ich werde darüber nachdenken, bei Gelegenheit.
Eigentlich wollte ich es gar nicht wahrhaben, aber irgendwie vermochte ich mich doch nicht von dem Gedanken zu lösen, dass wohl das beste System in gewissem Sinne eine Ahnungslosigkeit ist.
Das Supersystem
Ich nehme auch einen Kaffee, dann legte ich 20 Pfennig auf die Theke des Eduscho -Geschäftes und hatte ein verdammt gutes Gefühl - nicht des günstig erworbenen Kaffee's wegen, sondern weil wir, mein Freund und ich, vorhatten, am Spät-Nachmittag nach Aachen in's Casino zu fahren.
Schließlich hatte ich ein System, welches ich schon lange geprüft hatte - ca. 10 000 Coup's - was in der damals computerlosen Zeit doch schon recht beachtlich war. Meine Ergebnisse - fast sieben Prozent Überschuss, netto natürlich. Zu dieser Zeit war ich felsenfest davon überzeugt, dass dies' eine durchaus genügende Teststrecke war. Dennoch hatte ich mir vorgenommen, zunächst noch ganz klein zu spielen, um die erforderliche Praxis mir anzueignen.
Der Nachmittag kam und mit ihm wir in Aachen an. Zunächst wollte ich mir noch einen Anzug zu kaufen, wohl um meinem neuen System den rechten Rahmen zu verleihen - nur schnell musste es gehen - das Casino öffnete bald. Der Kaufhof lag am Wegesrand, wir hinein und aufgrund der wenigen Zeit, die noch verblieb, ergriff ich einen 'tableaugrünen' Anzug, der von der Größe mir recht erschien, einpacken, zahlen und schnell zum 'Wirkungskreis'.
In der Toilette der Casino-Tiefgarage zog ich mich um. Und das dauerte, denn ich hatte einen 'Steh-Anzug' erworben. Was das ist?, ganz einfach - ein Anzug, der zu eng ist, den man nur unter erschwerten Bedingungen' an-und-zu kriegt (Luft anhalten, etc.), sich setzen ... wie bitte?, was ist das denn?, nein, das war wirklich nicht möglich, aber sonst hat alles hervorragend geklappt.
Ich bestelle einen Espresso an der Bar und breitete meine bescheidenen Buchungs-Unterlagen aus (ein DIN A 4 Ordner, reichlich gefüllt mit Buchungsvorlagen, sie hätten wahrscheinlich für zehn Jahre Spiel gereicht und zuzüglich einen A 6 Ordner) - ich glaube mich zu erinnern, für die Satzfindung.
Und nun begann eben diese, a dato selten unter einhundert Coups, aber das war ja sekundär, schließlich hatte ich ein absolut gewinnsicheres System und so suchte ich - einen Satz - und, oh Wunder, schon nach ca. achtzig gefallenen Zahlen eröffnete sich mir ein Spiel auf 'Rot'. Ich eilte zum Tisch und placierte meinen Satz (ganze DM 5.oo) auf Schwarz. Und während die Kugel dann so ihre Runden durch den Kessel zog, unter höchst intensiver Beobachtung meiner, hörte ich die Absage des Croupier’s: Rien ne va plus - und genau jetzt fiel mir auf: Ich hatte mich versetzt - ändern?, leider zu spät - bemerkenswerterweise begann ich nun zu hoffen, dass mein System hier, natürlich ausnahmsweise, verliert. Natürlich nicht - es fiel die > 30 < ! Sch...ade, aber dennoch - der Sieg war mein - theoretisch! Praktisch war das eine sehr preiswerte Lehrstunde in Sachen Theorie und Praxis. Natürlich ließ ich mich nicht entmutigen und startete den nächsten Angriff, was natürlich wieder fast zwei Stunden dauerte. Und dann hatte ich ihn - und diesmal setzte ich richtig - und verlor.... - also eigentlich war mein Stand nun >0<, rein theoretisch, praktisch hatte ich verloren, was mich aber nicht sonderlich tangierte, schließlich kann man nicht immer gewinnen (eine wahrhaft weise Erkenntnis nach dem (erst) zweiten Satz.)
Es folgten noch weitere vier Sätze, somit waren es exakt fünf Sätze in der Praxis, theoretisch natürlich sechs. Und mein Ergebnis - immerhin >plus 1<, praktisch, theoretisch sogar >plus 2< !
Überflüssig zu erwähnen, dass es natürlich nicht bei einem Espresso geblieben war -immerhin waren mittlerweile fast sieben Stunden vergangen und wir hatten Hunger. Und - überdies - die Bestätigung meines System's stand ja auch noch zu feiern an - schließlich hatte ich exakt DM 5.oo als Gewinn zu verzeichnen und da kann man ja wohl feiern, oder ? Also blieben wir noch ein Weilchen und... feierten !
Spät in der Nacht - oder am (sehr) frühen Morgen zu Hause angekommen berichtete ich voller Stolz meiner Freundin von diesem gelungenen Abend', doch diese ignorante Lady tat das Art-typisch-weibliche - sie rechnete ... also last, not least kam sie zu dem leider etwas ernüchternden Ergebnis mir zu erklären -wieviel ich könnte gewonnen' haben, wäre ich zu Hause geblieben. Ich glaube, so rein rechnerisch kam sie zu dem Ergebnis, dass mein Minus an diesem Abend bei mehr als DM 500.oo lag. Dass bei all'dem auch noch ein Anzug - in den ich nie mehr versuchte mich hinein-zu-zwängen - dabei war, vergaß sie einfach.
Aber nichts-desto-trotz, mein System hatte sich bestätigt! - Nun denn. -
Ich nehme auch einen Kaffee, dann legte ich 20 Pfennig auf die Theke des Eduscho -Geschäftes und hatte ein verdammt gutes Gefühl - nicht des günstig erworbenen Kaffee's wegen, sondern weil wir, mein Freund und ich, vorhatten, am Spät-Nachmittag nach Aachen in's Casino zu fahren.
Schließlich hatte ich ein System, welches ich schon lange geprüft hatte - ca. 10 000 Coup's - was in der damals computerlosen Zeit doch schon recht beachtlich war. Meine Ergebnisse - fast sieben Prozent Überschuss, netto natürlich. Zu dieser Zeit war ich felsenfest davon überzeugt, dass dies' eine durchaus genügende Teststrecke war. Dennoch hatte ich mir vorgenommen, zunächst noch ganz klein zu spielen, um die erforderliche Praxis mir anzueignen.
Der Nachmittag kam und mit ihm wir in Aachen an. Zunächst wollte ich mir noch einen Anzug zu kaufen, wohl um meinem neuen System den rechten Rahmen zu verleihen - nur schnell musste es gehen - das Casino öffnete bald. Der Kaufhof lag am Wegesrand, wir hinein und aufgrund der wenigen Zeit, die noch verblieb, ergriff ich einen 'tableaugrünen' Anzug, der von der Größe mir recht erschien, einpacken, zahlen und schnell zum 'Wirkungskreis'.
In der Toilette der Casino-Tiefgarage zog ich mich um. Und das dauerte, denn ich hatte einen 'Steh-Anzug' erworben. Was das ist?, ganz einfach - ein Anzug, der zu eng ist, den man nur unter erschwerten Bedingungen' an-und-zu kriegt (Luft anhalten, etc.), sich setzen ... wie bitte?, was ist das denn?, nein, das war wirklich nicht möglich, aber sonst hat alles hervorragend geklappt.
Ich bestelle einen Espresso an der Bar und breitete meine bescheidenen Buchungs-Unterlagen aus (ein DIN A 4 Ordner, reichlich gefüllt mit Buchungsvorlagen, sie hätten wahrscheinlich für zehn Jahre Spiel gereicht und zuzüglich einen A 6 Ordner) - ich glaube mich zu erinnern, für die Satzfindung.
Und nun begann eben diese, a dato selten unter einhundert Coups, aber das war ja sekundär, schließlich hatte ich ein absolut gewinnsicheres System und so suchte ich - einen Satz - und, oh Wunder, schon nach ca. achtzig gefallenen Zahlen eröffnete sich mir ein Spiel auf 'Rot'. Ich eilte zum Tisch und placierte meinen Satz (ganze DM 5.oo) auf Schwarz. Und während die Kugel dann so ihre Runden durch den Kessel zog, unter höchst intensiver Beobachtung meiner, hörte ich die Absage des Croupier’s: Rien ne va plus - und genau jetzt fiel mir auf: Ich hatte mich versetzt - ändern?, leider zu spät - bemerkenswerterweise begann ich nun zu hoffen, dass mein System hier, natürlich ausnahmsweise, verliert. Natürlich nicht - es fiel die > 30 < ! Sch...ade, aber dennoch - der Sieg war mein - theoretisch! Praktisch war das eine sehr preiswerte Lehrstunde in Sachen Theorie und Praxis. Natürlich ließ ich mich nicht entmutigen und startete den nächsten Angriff, was natürlich wieder fast zwei Stunden dauerte. Und dann hatte ich ihn - und diesmal setzte ich richtig - und verlor.... - also eigentlich war mein Stand nun >0<, rein theoretisch, praktisch hatte ich verloren, was mich aber nicht sonderlich tangierte, schließlich kann man nicht immer gewinnen (eine wahrhaft weise Erkenntnis nach dem (erst) zweiten Satz.)
Es folgten noch weitere vier Sätze, somit waren es exakt fünf Sätze in der Praxis, theoretisch natürlich sechs. Und mein Ergebnis - immerhin >plus 1<, praktisch, theoretisch sogar >plus 2< !
Überflüssig zu erwähnen, dass es natürlich nicht bei einem Espresso geblieben war -immerhin waren mittlerweile fast sieben Stunden vergangen und wir hatten Hunger. Und - überdies - die Bestätigung meines System's stand ja auch noch zu feiern an - schließlich hatte ich exakt DM 5.oo als Gewinn zu verzeichnen und da kann man ja wohl feiern, oder ? Also blieben wir noch ein Weilchen und... feierten !
Spät in der Nacht - oder am (sehr) frühen Morgen zu Hause angekommen berichtete ich voller Stolz meiner Freundin von diesem gelungenen Abend', doch diese ignorante Lady tat das Art-typisch-weibliche - sie rechnete ... also last, not least kam sie zu dem leider etwas ernüchternden Ergebnis mir zu erklären -wieviel ich könnte gewonnen' haben, wäre ich zu Hause geblieben. Ich glaube, so rein rechnerisch kam sie zu dem Ergebnis, dass mein Minus an diesem Abend bei mehr als DM 500.oo lag. Dass bei all'dem auch noch ein Anzug - in den ich nie mehr versuchte mich hinein-zu-zwängen - dabei war, vergaß sie einfach.
Aber nichts-desto-trotz, mein System hatte sich bestätigt! - Nun denn. -
Eine spieltechnische „China – Connection“
Heute fahre ich mal wieder ins Casino nach Wiesbaden, schließlich war ich schon lange nicht mehr dort. Und eigentlich fuhr ich doch recht gerne gerade nach Wiesbaden.
Die Stadt gefällt mir sehr gut und überdies verbinde ich Wiesbaden mit einer Vielzahl angenehmer Erinnerungen - also – auf nach Wiesbaden !
So bestieg ich den Zug - natürlich Stunden zu früh, schließlich wollte ich ja noch ein wenig flanieren und Kaffee trinken – und überdachte während der Fahrt, welche Spiel - Taktik ich wohl heute werde einsetzen. Eigentlich bevorzuge ich ja das Plein – Spiel, doch zuweilen auch die Dutzende und Kolonnen, wohl je nach Stimmung und Feeling, was besser laufen könnte.
Die passenden Systeme hatte ich stets griffbereit im Kopf, wie auch die erforderlichen Buchungsunterlagen in der Tasche.
In Wiesbaden angekommen schlenderte ich recht zielstrebig in Richtung Spielbank und verweiltezunächst in einem Café im Park vor dem Casino. Hier fiel dann die Entscheidung ein Plein – Spiel zu spielen, und zwar auf Doubletten und kurzfristige Wiederholungen, eine Taktik, mit der ichschon recht häufig erfolgreich war.
Fein, das wäre nun geklärt, jetzt noch einen Kaffee, oder auch zwei ?, das traumhafte Wetter und das bunte Treiben genießen und dann zum Spiel, Zeit hatte ich noch sehr reichlich. Und dieses bunte Treiben führte auch einen etwas rundlichen Chinesen in `mein´ Café an einen nahe gelegenen Tisch, wo er sich niederließ und Tee und Kuchen bestellte – welch eine Komposition dachte ich, als ausgesprochener `Kaffee – Fan´. In diesem Moment kippte seine reichlich gefüllte Aldi – Tüte vom Stuhl und ich gewann Einblick in sein heutiges Abend – Angebot; er gehörte nämlich zu einem China – Restaurant, in welchem ich zuweilen Gast war. Weitere Beachtung schenkte ich dieser amüsanten Situation nicht, ich war mit meinen Spiel -Gedanken wohl doch sehr beschäftigt.
Nun – die Zeit rückte vor – in Richtung Spieltisch – Eröffnung und ich verließ mein geliebtesCafé und eilte zum Casino, wo ich, wie üblich, rund zehn Minuten zu früh ankam, schließlich `mußte´ ich ja mit dem ersten Coup präsent sein, glaubte ich immer noch. Und was tat ich im Casino ?, na, was wohl ? Ich latschte zur Casino – Bar und trank ... Kaffee. Der letzte den ich zu mir nahm, war ja doch schon fast eine halbe Stunde Vergangenheit und überdies benötigte ich ja einen Vorlauf für mein Spiel von mindestens einer Rotation, eher etwas mehr.
Auch diese Zeit verging – natürlich viel zu langsam – aber letztendlich denn doch und ichkam zu meinem Spiel, die Vier, die Vierzehn, die Siebzehn und die Dreißig.Mein Ergebnis : Ein Traum, sechs Plein – Treffer innert der ersten zehn gefallenen Coup´s. Das rief nach einer Spiel – Pause, natürlich an der Bar mit Kaffee. Und genau das tat ich auch. Es war gut so, wie ich der Anzeigetafel konnte entnehmen. Meine Pause wurde länger und länger, denn kurzfristige Wiederholungen blieben aus. Übrigens, auch an den anderen Tischen. Okay, dachte ich und wartete.
Mit fortschreitender Zeit allerdings erinnerte ich mich daran, dassich ja auch schließlich wieder einmal nach Hause fahren muss und in genau diesem Momentbetrat `mein´ Chinese von heute Nachmittag den Spiel – Saal, zu meinem Erstaunen mit seiner `Aldi – Plastik – Tüte´, immer noch prall gefüllt.
Ja war er denn nicht im Restaurant ?, was hater dann die ganze Zeit getan, dass er seinen Einkauf mit ins Casino bringt ? Und überhaupt – seitwann ist es denn üblich mit einer Plastik – Tüte ins Casino zu gehen ? Ich war nicht gerade wenig erstaunt, doch sollte mein Erstaunen noch eine ganz erhebliche Steigerung erfahren, als er seinen ersten Satz tätigte. Zu diesem Zweck griff er nämlich in seine Tüte und brachte ein Bündel Geldscheine zum Vorschein, die er sorglos auf dem Tableau verteilte, `verpflasterte´ und dann mit aller nur erdenklichen Gelassenheit und seine Aldi – Tüte vor seine Brust pressend abwartete auf den Fall der Kugel.
Natürlich war er `dabei´, es gab ja auch keine Zahl mehr, auf der nichts von ihm wäre plaziert gewesen. Die, gemessen an seinem Einsatz, recht spärlichen Gewinn – Jetonswanderten nun auch in sein `Behältnis´ und er setzt sein Spiel, wie gehabt fort. Diese spannende`China – Action´ ließ mich nunmehr doch noch ein Weilchen in der Spielbank verweilen und mich auf den nächsten Zug einstellen – das wollte ich mir nun doch nicht entgehen lassen. Es dauerte nicht all-zu-lange bis er nur noch Jeton´s aus seiner Tüte, die inzwischen ihre Prallheit hatte eingebüßt, was wohl darauf war zurückzuführen, dass die Scheine ihren Besitzer gewechselt hatten, hervorholte. Und so auch bald die Jeton´s, was bei dieser Spielweise nicht sonderlich ungewöhnlich war.So fuhr ich dann, eine interessante Erfahrung reicher, nach Hause und erfreute mich meine sbescheidenen Gewinnes.
Heute fahre ich mal wieder ins Casino nach Wiesbaden, schließlich war ich schon lange nicht mehr dort. Und eigentlich fuhr ich doch recht gerne gerade nach Wiesbaden.
Die Stadt gefällt mir sehr gut und überdies verbinde ich Wiesbaden mit einer Vielzahl angenehmer Erinnerungen - also – auf nach Wiesbaden !
So bestieg ich den Zug - natürlich Stunden zu früh, schließlich wollte ich ja noch ein wenig flanieren und Kaffee trinken – und überdachte während der Fahrt, welche Spiel - Taktik ich wohl heute werde einsetzen. Eigentlich bevorzuge ich ja das Plein – Spiel, doch zuweilen auch die Dutzende und Kolonnen, wohl je nach Stimmung und Feeling, was besser laufen könnte.
Die passenden Systeme hatte ich stets griffbereit im Kopf, wie auch die erforderlichen Buchungsunterlagen in der Tasche.
In Wiesbaden angekommen schlenderte ich recht zielstrebig in Richtung Spielbank und verweiltezunächst in einem Café im Park vor dem Casino. Hier fiel dann die Entscheidung ein Plein – Spiel zu spielen, und zwar auf Doubletten und kurzfristige Wiederholungen, eine Taktik, mit der ichschon recht häufig erfolgreich war.
Fein, das wäre nun geklärt, jetzt noch einen Kaffee, oder auch zwei ?, das traumhafte Wetter und das bunte Treiben genießen und dann zum Spiel, Zeit hatte ich noch sehr reichlich. Und dieses bunte Treiben führte auch einen etwas rundlichen Chinesen in `mein´ Café an einen nahe gelegenen Tisch, wo er sich niederließ und Tee und Kuchen bestellte – welch eine Komposition dachte ich, als ausgesprochener `Kaffee – Fan´. In diesem Moment kippte seine reichlich gefüllte Aldi – Tüte vom Stuhl und ich gewann Einblick in sein heutiges Abend – Angebot; er gehörte nämlich zu einem China – Restaurant, in welchem ich zuweilen Gast war. Weitere Beachtung schenkte ich dieser amüsanten Situation nicht, ich war mit meinen Spiel -Gedanken wohl doch sehr beschäftigt.
Nun – die Zeit rückte vor – in Richtung Spieltisch – Eröffnung und ich verließ mein geliebtesCafé und eilte zum Casino, wo ich, wie üblich, rund zehn Minuten zu früh ankam, schließlich `mußte´ ich ja mit dem ersten Coup präsent sein, glaubte ich immer noch. Und was tat ich im Casino ?, na, was wohl ? Ich latschte zur Casino – Bar und trank ... Kaffee. Der letzte den ich zu mir nahm, war ja doch schon fast eine halbe Stunde Vergangenheit und überdies benötigte ich ja einen Vorlauf für mein Spiel von mindestens einer Rotation, eher etwas mehr.
Auch diese Zeit verging – natürlich viel zu langsam – aber letztendlich denn doch und ichkam zu meinem Spiel, die Vier, die Vierzehn, die Siebzehn und die Dreißig.Mein Ergebnis : Ein Traum, sechs Plein – Treffer innert der ersten zehn gefallenen Coup´s. Das rief nach einer Spiel – Pause, natürlich an der Bar mit Kaffee. Und genau das tat ich auch. Es war gut so, wie ich der Anzeigetafel konnte entnehmen. Meine Pause wurde länger und länger, denn kurzfristige Wiederholungen blieben aus. Übrigens, auch an den anderen Tischen. Okay, dachte ich und wartete.
Mit fortschreitender Zeit allerdings erinnerte ich mich daran, dassich ja auch schließlich wieder einmal nach Hause fahren muss und in genau diesem Momentbetrat `mein´ Chinese von heute Nachmittag den Spiel – Saal, zu meinem Erstaunen mit seiner `Aldi – Plastik – Tüte´, immer noch prall gefüllt.
Ja war er denn nicht im Restaurant ?, was hater dann die ganze Zeit getan, dass er seinen Einkauf mit ins Casino bringt ? Und überhaupt – seitwann ist es denn üblich mit einer Plastik – Tüte ins Casino zu gehen ? Ich war nicht gerade wenig erstaunt, doch sollte mein Erstaunen noch eine ganz erhebliche Steigerung erfahren, als er seinen ersten Satz tätigte. Zu diesem Zweck griff er nämlich in seine Tüte und brachte ein Bündel Geldscheine zum Vorschein, die er sorglos auf dem Tableau verteilte, `verpflasterte´ und dann mit aller nur erdenklichen Gelassenheit und seine Aldi – Tüte vor seine Brust pressend abwartete auf den Fall der Kugel.
Natürlich war er `dabei´, es gab ja auch keine Zahl mehr, auf der nichts von ihm wäre plaziert gewesen. Die, gemessen an seinem Einsatz, recht spärlichen Gewinn – Jetonswanderten nun auch in sein `Behältnis´ und er setzt sein Spiel, wie gehabt fort. Diese spannende`China – Action´ ließ mich nunmehr doch noch ein Weilchen in der Spielbank verweilen und mich auf den nächsten Zug einstellen – das wollte ich mir nun doch nicht entgehen lassen. Es dauerte nicht all-zu-lange bis er nur noch Jeton´s aus seiner Tüte, die inzwischen ihre Prallheit hatte eingebüßt, was wohl darauf war zurückzuführen, dass die Scheine ihren Besitzer gewechselt hatten, hervorholte. Und so auch bald die Jeton´s, was bei dieser Spielweise nicht sonderlich ungewöhnlich war.So fuhr ich dann, eine interessante Erfahrung reicher, nach Hause und erfreute mich meine sbescheidenen Gewinnes.
Eine kleine „Casino – Rundreise“
Was könnte ich denn heute so tun, dachte ich beim Kaffee auf der Hotel – Terrasse. Es war noch recht früh am Nachmittag und ein wunderschöner Tag.
Okay, ein kleiner Spaziergang und dann vielleicht ins Casino ?, ja, das erschien mir eine gute Idee. So lief ich durch den Park von Bad Homburg und gleichermaßen doch recht zielstrebig in Richtung Casino. Angekommen fiel mir dann doch recht schnell auf, daß mein sogenannter Spaziergang eigentlich sehr dürftig ausgefallen war – nun – der Ruf des Casino´s war eben nicht zu überhören. So startete ich mein Spiel auf den Einfachen Chancen und – trat auf der Stelle – nach fast zwei Stunden und vierzehn Sätzen hatte ich noch exakt mein Geld, natürlich minus Spesen.
Mittlererweile war es fast 18 Uhr und ich es leid. Aber ein Spiel wollte ich doch
noch spielen und nach Möglichkeit auch etwas gewinnen – nur hier ? Nein ! Dann werde ich es eben in Wiesbaden probieren, überhaupt, da `läuft´ es sowieso besser, also, auf nach Wiesbaden !
Kurz nach sieben Uhr war ich dann in Wiesbaden und setzte mein Spaziergang fort, aber auch sehr kurz. Genaugenommen bin ich eigentlich einen Mini – Umweg nehmend durch den Park doch recht zielstrebig zur Spielbank gegangen. Beim Kaffe – ein unerläßliches Ritual – überlegte ich, ob ich erneut auf Einfache Chancen spielen sollte, in Homburg ist schließlich keine Entscheidung gefallen. Also fein, das werde ich jetzt hier versuchen, schließlich habe ich ein á dato recht gutes System. Den letzten Schluck Kaffee noch herunterschluckend eilte ich zum Tisch, denn meine Annonce für einen Satz auf Rot war gerade gefallen. Ich kam noch rechtzeitig und durfte mich einer Sechzehn erfreuen und hatte direkt einen Folgesatz, erneut auf Rot.
Abziehen und Einsatz stehenlassen für das nächst Spiel, nein, ausnahmsweide mal Paroli !
Bevor ich nervös werden konnte, diese Spielweise ist eigentlich nicht mein bevorzugte Art, vernahm ich die Ansage des Croupier´s, diesmal war es genau die richtige Entscheidung, denn es fiel eine Doublette und ich war dabei.
Kurz nach acht Uhr beendete ich mein Spiel und stellte zu meiner freudigen Überraschung fest, ich hatte elf mal gesetzt und nicht ein einzigesmal verloren. Ich bin mir heute noch sicher, einen solchen Glückstag hatte ich noch nie. Apropos Glückstag, heute war `mein´ Tag glaubte ich und das muß ich noch weiter ausreizen, nur, hier in Wiesbaden, nein, lieber woanders sagte mir meine abergläubische innere Stimme.
Also setzte ich mich ins Auto und fuhr Richtung Bad Neuenahr.
Nunmehr doch schon nach 23 Uhr fand ich noch einen freien Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Einganges, was schon einem Pleintreffer nahe kommt. Und das war dann das Stichwort - Plein. Ich kramte in meinem Kopf ein meist sehr erfolgreiches Pleinspiel hervor und – schritt - zur Bar, wohin denn sonst ?, ein gutes Spiel beginnt immer mit ein paar Kaffee zu Beginn, oder um genau zu sein, mit ein paar Espressi. Ohne Kaffee, unmöglich, da wäre der Verlust bereits vorprogrammiert. Und überdies, man benötigt ja auch einige Vorlaufcoup´s und diese erfaßt
man mit Kaffee weitaus besser.
Und so war es dann auch, mein erster Satz ergab sich schon nach 11 Vorlauf-Coup´s, ein Spiel auf die Kleine Serie. Und dann fiel sie – meine erste Zero für heute, nur leider weit weg von der `Kleinen´. Na gut, auch die Zero muß schließlich mal kommen, war mein Gedanke, als ich meinen Satz wiederholte und mich bei dem Gedanken erwischte – hoffentlich nicht noch eine Doublette.
Nein, keine Doublette sondern meine Lieblingszahl – die Sechzehn. Das gefiel mir schon besser. Wenige Coup´s später hatte ich einen weiteren Satz für die Kleine Serie, die inzwischen schon viermal gefallen war. So ganz wohl war mir nicht bei dem Gedanken diese nocheinmal spielen zu müssen, aber System ist System und wenn ich dann anfange selbst selektieren zu wollen, dann kann ich auch gleich wild drauflos spielen. Also schön nach System – und das war auch gut so, der Croupier überzeugte moch mit seiner Ansage : Fünf, Rot, Impair und Manque !
Nach zwei weiteren Treffern beschloß ich den heutigen Abend als ungeschlagener Sieger zu beenden und nich ein Stück noch zu riskieren, solche Tage sind leider viel zu selten. Meist hat man doch einen längeren Kampf um einige Stücke zu gewinnen, was eigentlich ja auch logisch ist. Denn ganz gleich mit welchem System – immer hat man mehr Zahlen gegen als für sich.
Nur, diese vernünftigen Gedanken denkt man – auch verständlicher Weise – nur im Gewinnfall; im anderen Fall hat man ganz andere Gedanken.
Was könnte ich denn heute so tun, dachte ich beim Kaffee auf der Hotel – Terrasse. Es war noch recht früh am Nachmittag und ein wunderschöner Tag.
Okay, ein kleiner Spaziergang und dann vielleicht ins Casino ?, ja, das erschien mir eine gute Idee. So lief ich durch den Park von Bad Homburg und gleichermaßen doch recht zielstrebig in Richtung Casino. Angekommen fiel mir dann doch recht schnell auf, daß mein sogenannter Spaziergang eigentlich sehr dürftig ausgefallen war – nun – der Ruf des Casino´s war eben nicht zu überhören. So startete ich mein Spiel auf den Einfachen Chancen und – trat auf der Stelle – nach fast zwei Stunden und vierzehn Sätzen hatte ich noch exakt mein Geld, natürlich minus Spesen.
Mittlererweile war es fast 18 Uhr und ich es leid. Aber ein Spiel wollte ich doch
noch spielen und nach Möglichkeit auch etwas gewinnen – nur hier ? Nein ! Dann werde ich es eben in Wiesbaden probieren, überhaupt, da `läuft´ es sowieso besser, also, auf nach Wiesbaden !
Kurz nach sieben Uhr war ich dann in Wiesbaden und setzte mein Spaziergang fort, aber auch sehr kurz. Genaugenommen bin ich eigentlich einen Mini – Umweg nehmend durch den Park doch recht zielstrebig zur Spielbank gegangen. Beim Kaffe – ein unerläßliches Ritual – überlegte ich, ob ich erneut auf Einfache Chancen spielen sollte, in Homburg ist schließlich keine Entscheidung gefallen. Also fein, das werde ich jetzt hier versuchen, schließlich habe ich ein á dato recht gutes System. Den letzten Schluck Kaffee noch herunterschluckend eilte ich zum Tisch, denn meine Annonce für einen Satz auf Rot war gerade gefallen. Ich kam noch rechtzeitig und durfte mich einer Sechzehn erfreuen und hatte direkt einen Folgesatz, erneut auf Rot.
Abziehen und Einsatz stehenlassen für das nächst Spiel, nein, ausnahmsweide mal Paroli !
Bevor ich nervös werden konnte, diese Spielweise ist eigentlich nicht mein bevorzugte Art, vernahm ich die Ansage des Croupier´s, diesmal war es genau die richtige Entscheidung, denn es fiel eine Doublette und ich war dabei.
Kurz nach acht Uhr beendete ich mein Spiel und stellte zu meiner freudigen Überraschung fest, ich hatte elf mal gesetzt und nicht ein einzigesmal verloren. Ich bin mir heute noch sicher, einen solchen Glückstag hatte ich noch nie. Apropos Glückstag, heute war `mein´ Tag glaubte ich und das muß ich noch weiter ausreizen, nur, hier in Wiesbaden, nein, lieber woanders sagte mir meine abergläubische innere Stimme.
Also setzte ich mich ins Auto und fuhr Richtung Bad Neuenahr.
Nunmehr doch schon nach 23 Uhr fand ich noch einen freien Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Einganges, was schon einem Pleintreffer nahe kommt. Und das war dann das Stichwort - Plein. Ich kramte in meinem Kopf ein meist sehr erfolgreiches Pleinspiel hervor und – schritt - zur Bar, wohin denn sonst ?, ein gutes Spiel beginnt immer mit ein paar Kaffee zu Beginn, oder um genau zu sein, mit ein paar Espressi. Ohne Kaffee, unmöglich, da wäre der Verlust bereits vorprogrammiert. Und überdies, man benötigt ja auch einige Vorlaufcoup´s und diese erfaßt
man mit Kaffee weitaus besser.
Und so war es dann auch, mein erster Satz ergab sich schon nach 11 Vorlauf-Coup´s, ein Spiel auf die Kleine Serie. Und dann fiel sie – meine erste Zero für heute, nur leider weit weg von der `Kleinen´. Na gut, auch die Zero muß schließlich mal kommen, war mein Gedanke, als ich meinen Satz wiederholte und mich bei dem Gedanken erwischte – hoffentlich nicht noch eine Doublette.
Nein, keine Doublette sondern meine Lieblingszahl – die Sechzehn. Das gefiel mir schon besser. Wenige Coup´s später hatte ich einen weiteren Satz für die Kleine Serie, die inzwischen schon viermal gefallen war. So ganz wohl war mir nicht bei dem Gedanken diese nocheinmal spielen zu müssen, aber System ist System und wenn ich dann anfange selbst selektieren zu wollen, dann kann ich auch gleich wild drauflos spielen. Also schön nach System – und das war auch gut so, der Croupier überzeugte moch mit seiner Ansage : Fünf, Rot, Impair und Manque !
Nach zwei weiteren Treffern beschloß ich den heutigen Abend als ungeschlagener Sieger zu beenden und nich ein Stück noch zu riskieren, solche Tage sind leider viel zu selten. Meist hat man doch einen längeren Kampf um einige Stücke zu gewinnen, was eigentlich ja auch logisch ist. Denn ganz gleich mit welchem System – immer hat man mehr Zahlen gegen als für sich.
Nur, diese vernünftigen Gedanken denkt man – auch verständlicher Weise – nur im Gewinnfall; im anderen Fall hat man ganz andere Gedanken.
Las Vegas Geschichte
Auch wenn man es den glitzernden, modernen Fassaden der Stadt nicht ansieht, so ist doch gerade Las Vegas ein Ort mit einer wechselhaften, facettenreichen Geschichte. Tausend Tode sind Las Vegas bereits prophezeit worden, doch die Stadt ist wohl unsterblich, egal ob sie sich gerade als Sin City oder als Familienreiseziel vermarktet. Ein beständiger Aufschwung begleitete Vegas durch alle Höhen und Tiefen und formte aus dem einstmals einsamen Flecken in der Wüste eine der wichtigsten Städte der USA.
Der Name Las Vegas kommt vom spanischen Wort für die Wiesen und wurde zuerst von Mitgliedern einer Expedition benutzt, die den Westen der USA erkundete. Einige Brunnen im Las Vegas Valley sorgten damals für weitläufige grüne Flächen inmitten der Wüste. Diese Oase wurde einige Jahre später, 1844, auch von einer von John C. Frémont angeführten Gruppe von Wissenschaftlern und Armeegesandten besucht, in deren Berichten das grüne Tal auftauchte. Dorthin entsandte der Mormonenführer Brigham Young 1855 eine Delegation, die die hier lebenden Indianer zur Mormonenkirche bekehren sollten und zu diesem Zweck ein Fort in der Nähe des heutigen Downtown-Bereichs anlegten, die erste feste Bebauung in Las Vegas. Der Missionarsversuch scheiterte allerdings, das Fort blieb zunächst leerstehend zurück. Ein Farmer namens Octavius Gass zog 1865, von den Claims des Goldrauschs in California kommend, hierher und begann das Land in der Umgebung zu bewirtschaften. Viele Anhänger Brigham Youngs, die ihrem Anführer folgten, kamen über die Jahre auf dem so genannten Mormon Trail hier vorbei - der Legende zufolge war Gass´ kleine Station die beliebteste auf dem Trail weil der Farmer inzwischen gelernt hatte, Wein herzustellen. Infolge finanzieller Schwierigkeiten musste Gass sein Land, das er inzwischen aus Arizona heraus und dem Territorium Nevada angeschlossen hatte, an Archibald Stewart verkaufen, der es wiederum 1902 an die Eisenbahngesellschaft verkaufte, die ihre Streckenführung nach California durch das Land ziehen wollte.
Wie an so vielen anderen Orten im Land war es auch im Las Vegas Valley die Eisenbahn, die das Startsignal für die Entwicklung zur Metropole gab. Die Region wurde zu einem wichtigen Stop an der Strecke der San Pedro, Los Angeles and Salt Lake Railroad. Siedler begannen sich für das gut mit Wasser versorgte Tal zu interessieren und kauften Grundstücke entlang der Schienenstrecke. 1905 wurde Las Vegas gegründet und der erste von vielen Aufschwüngen, die noch folgen sollten, hielt bis 1917 an, als die örtliche Eisenbahngesellschaft in die Pleite ging. Die gerade erst entstandene Stadt starb wieder aus und auch der 1926 erfolgte Straßenanschluß an California durch einen Highway half ihr nicht wieder auf die Beine.
Der Hoover Dam, ab 1931 eigentlich als Boulder Dam errichtet, sorgte für den nächsten Schub in der Entwicklung der Stadt. Aus vielen Teilen des Landes kamen junge Männer in der Hoffnung, als Arbeiter an dem riesigen Bauprojekt angeheuert zu werden und obwohl der Bundesregierung, die den Damm errichten ließ, die kleine Stadt Las Vegas nicht ganz geheuer war und lieber eigene Quartiere für die Arbeiter außerhalb des Ortes errichten ließ, stieg die Bevölkerungszahl von Las Vegas schnell von 5000 auf 25000. 1937 floß der erste am Hoover Dam gewonnene Strom in Richtung Las Vegas, wo bereits sechs Jahre zuvor die erste Lizenz zum Betrieb eines Casinos erteilt worden war. Entlang der Fremont Street gab es zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere solcher Betriebe und der verfügbare Strom setzte den Startpunkt für die Entwicklung zur Casino- und Neon-Hauptstadt der Welt. Auch der neu errichtete Damm und der durch ihn aufgestaute Lake Mead erwqiesen sich als Attraktion für Besucher, so dass der Bedarf an Hotels entstand.
1941 hielt die Armee Einzug in die Stadt und begann die bis heute fortbestehende starke Präsenz in der Stadt mit der Errichtung von Nellis Air Force Base, auf der heute knapp 9000 Menschen leben. Ebenfalls 1941 wurde das Casino El Rancho Vegas eröffnet, das damals erste Haus am heute weltbekannten Las Vegas Strip. Das weitere Wachstum im Gambling-Bereich konzentrierte sich trotzdem zunächst auf die Fremont Street, bevor 1946 das Casino The Flamingo am Strip eröffnete. Das Flamingo markierte den nächsten Wendepunkt in der Entwicklung der Stadt, denn mit diesem von Bugsy Siegel und Meyer Lansky errichteten Casino hielt weithin sichtbar die Mafia Einzug in Las Vegas. The Flamingo war nicht das erste Casinoprojekt der Mafia, die zuvor vornehmlich in Cuba und Florida investiert hatte. Für Siegel war das Flamingo zugleich ein Endpunkt - als das Casino keinen nennenswerten Profit abwarf und er in den Verdacht geriet, für sich selbst Geld entnommen zu haben, wurde von den Mafiabossen seine Ermordung angeordnet.
Mit der Eröffnung des Flamingo war eine neue Zeit in Las Vegas angebrochen, das in den Folgejahren immer deutlicher vom organisierten Verbrechen bestimmt wurde. Die Mafiabosse hatten die Profitmöglichkeiten im Gambling endgültig für sich entdeckt und ließen bis 1957 acht Casinohotels errichten, darunter das Tropicana und das Sahara. Obwohl die mafiösen Hintergründe der Casinoszene in Las Vegas ein weithin offenes Geheimnis waren, kamen immer mehr Touristen, 1954 schon mehr als acht Millionen. Dazu beigetragen hatte auch die Tatsache, dass die Casinobetreiber erkannt hatten, dass Attraktionen neben dem Gambling die Menschen anlockten und so die Erträge weiter steigen ließen. Stars wie Elvis Presley und vor allem das berühmte Rat Pack um Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. verwandelten Las Vegas vom reinen Zockerparadies in eine Metropole des Entertainments. Zugleich machte das Rat Pack in Vegas Politik: Da sie sich weigerten, in Hotels aufzutreten, in denen Rassentrennung praktiziert wurde, sahen sich viele Casinos gezwungen, diese Diskriminierung aufzugeben.
Weitaus bedrohlicher als die Einflußnahme der Mafia erscheint im Nachhinein betrachtet die Tatsache, dass zwischen 1951 und 1992 auf dem gerade einmal 65 Meilen von Las Vegas entfernten Testgelände mehr als 900 Test atomarer Bomben durchgeführt wurden, mehr als 100 davon überirdisch. Zu Beginn der Testaktivitäten waren die Folgen des Austritts radioaktiven Materials noch nicht bekannt, so dass viele Touristen nach Las Vegas reisten, von dessen Hotels am Strip aus man die Atompilze in der Entfernung aufsteigen sehen konnte. Das Casino-Angebot in der Stadt breitete sich in der Zeit immer weiter aus. Hinzu kamen weitere wichtige Entwicklungen für die Stadt, unter anderem die Eröffnung des Convention Centers in 1959 und des McCarran Airports in 1948.
In den 1960er Jahren jedoch verlangsamte sich das Tempo des Fortschritts und die Stadt bekam landesweit einige negative Schlagzeilen. Las Vegas, zuvor als Stadt der eleganten Unterhaltung - wenn auch mit etwas zwielichtigem, aber in gewissem Sinne attraktiven Hintergrund - angesehen, erschien plötzlich in einem anderen Licht. Die Tageszeitung Las Vegas Sun hatte in einer Serie von Artikeln die mafiösen Hintergründe des Casinogeschäfts über jeden Zweifel hinaus aufgedeckt. Wo vorher viele Gerüchte und offene Geheimnisse waren, lagen nun die Fakten auf dem Tisch - Schwerverbrecher hielten die Stadt am Laufen, Bestechung, krumme Geschäfte, Geldwäsche und auch einige ungeklärte Todesfälle lagen nun offen. Dem Zugriff der Behörden der Stadt entzogen sich die Mafiosi noch, da der Strip zuim allergrößten Teil gar nicht in der Stadt lag - und übrigens auch bis heute nicht liegt - sondern auf dem Areal der Stadt Paradise, doch durch die Veröffentlichungen waren auch die Behörden der Bundesregierung aufmerksam geworden. Eine Zeit lang gab es ernsthafte Bestrebungen, die gesamte Kontrolle über das Glücksspiel bei der Bundesregierung statt bei den einzelnen Bundesstaaten anzusiedeln, um ähnliche Entwicklungen wie in Las Vegas zu vermeiden. Vor allem dem Einsatz des Senators Pat McCarran, nach dem der Flughafen der Stadt benannt ist, ist es zu verdanken, dass aus dem Plan nichts wurde.
Zwischenzeitlich hatte sich Las Vegas ohnehin bereits wieder verändert. Kirk Kerkorian hatte 1968 das Flamingo übernommen und 1969 mit dem International Hotel das damals größte Hotel der Welt eröffnet - nur um sich selbst 1973 mit dem ersten MGM Grand wieder zu übertreffen. Zudem hatte der exzentrische Milliardär Howard Hughes die Stadt für sich entdeckt und lebte ab 1966 im Desert Inn, das er kurzerhand aufgekauft hatte, als ihn das Hotelmanagement nach Wochen aus dem Penthouse hinauskomplimentieren wollte. Das Desert Inn war das erste von Hughes´ Einkäufen. Nach und nach kaufte er insgesamt fünf Hotelcasinos aus den Händen der Mafia. Hughes verfolgte dabei den Plan, die nur scheinbare Noblesse der Mafiosi aus der Stadt zu vertreiben und durch echten Glamour und hochklassiges Entertainment zu ersetzen und Las Vegas wandelte sein Gesicht einmal mehr. In den 70er und 80er Jahren jedoch wandelte sich das Image erneut. Vegas wurde mit Stripshows und zwielichtigen Etablissements und mit langsam in die Jahre kommenden assoziiert. Als 1980 bei einem Großbrand das ehemalige MGM Grand Hotelcasino zerstört wurde, 87 Menschen starben und fast 800 verletzt wurden, erlitt die Stadt einen weiteren schweren Schlag.
Zurück an die Spitze der internationalen Tourismusdestinationen kehrte Las Vegas durch die Erkenntnis, dass sich Menschen von anderen Attraktionen als dem reinen Glücksspiel anziehen ließen. Es begann die Zeit der Themenhotels, der spektakülären Arrangements direkt am Bürgersteig, der Pools und der Buffets. Das ehemalige Sin City wandelte sich zum Ziel von Familien und von immer mehr Besuchern, die gar nicht spielen wollten, sondern sich lieber von Restaurants, Spas und Shows verwöhnen ließen. Das 1989 eröffnete Mirage setzte erste Maßstäbe in Bezug auf die bald überall entstehenden Resorthotels, in denen Besucher alles unter einem Dach fanden. Der Las Vegas Boulevard wurde zu einer Meile der Fantasiegebilde, ein Disneyland für Erwachsene. Inzwischen führte die Fremont Street ein immer abgeschiedeneres Leben. Im Gegensatz zum sich ständig neu erfindenden Strip hatte sich an der Fremont Street lange Jahre gar nichts verändert; es dauerte eine Weile, bis die Besucher diesen nostalgischen Charme zu würdigen wussten. Viele MIllionen Dollar flossen in die Renovierung der lange vernachlässigten Downtown-Casinos, die mit dem Projekt Fremont Street Experience und Neonopolis, ein Entertainmentkomplex wieder zu den Attraktionen der Stadt gezählt werden konnten.
Inzwischen ist auch die Ära des familientauglichen Las Vegas wieder am Ausklingen. Der Vergnügungspark des MGM Grand wurde 2000 geschlossen und das Treasure Island verabschiedete sich vom Piratenthema und trat fortan als TI auf, mit Betonung auf Chic und Style. Die neuen Projekte von Wynn, MGM Mirage Group und anderen, für die bereits viele traditionellere Casinohotels wie das Stardust geschlossen und abgerissen wurden, erinnern eher an die Glas- und Betonfassaden von Chicago oder New York City. Urbane Eleganz, modernes Design, Lounges und Luxus sowie immer mehr Hotelzimmer sprechen aus den Entwürfen etwa für Projekt City Center, Cosmopolitan oder Echelon Place. Deutlich wurde die Abkehr vom bunten Familienentertainment auch im Marketing des Tourismusbüros der Stadt - der neue Slogan What happens here, stays here holt zumindest vorerst ein bisschen von Sin City zurück nach Las Vegas.
Der Name Las Vegas kommt vom spanischen Wort für die Wiesen und wurde zuerst von Mitgliedern einer Expedition benutzt, die den Westen der USA erkundete. Einige Brunnen im Las Vegas Valley sorgten damals für weitläufige grüne Flächen inmitten der Wüste. Diese Oase wurde einige Jahre später, 1844, auch von einer von John C. Frémont angeführten Gruppe von Wissenschaftlern und Armeegesandten besucht, in deren Berichten das grüne Tal auftauchte. Dorthin entsandte der Mormonenführer Brigham Young 1855 eine Delegation, die die hier lebenden Indianer zur Mormonenkirche bekehren sollten und zu diesem Zweck ein Fort in der Nähe des heutigen Downtown-Bereichs anlegten, die erste feste Bebauung in Las Vegas. Der Missionarsversuch scheiterte allerdings, das Fort blieb zunächst leerstehend zurück. Ein Farmer namens Octavius Gass zog 1865, von den Claims des Goldrauschs in California kommend, hierher und begann das Land in der Umgebung zu bewirtschaften. Viele Anhänger Brigham Youngs, die ihrem Anführer folgten, kamen über die Jahre auf dem so genannten Mormon Trail hier vorbei - der Legende zufolge war Gass´ kleine Station die beliebteste auf dem Trail weil der Farmer inzwischen gelernt hatte, Wein herzustellen. Infolge finanzieller Schwierigkeiten musste Gass sein Land, das er inzwischen aus Arizona heraus und dem Territorium Nevada angeschlossen hatte, an Archibald Stewart verkaufen, der es wiederum 1902 an die Eisenbahngesellschaft verkaufte, die ihre Streckenführung nach California durch das Land ziehen wollte.
Wie an so vielen anderen Orten im Land war es auch im Las Vegas Valley die Eisenbahn, die das Startsignal für die Entwicklung zur Metropole gab. Die Region wurde zu einem wichtigen Stop an der Strecke der San Pedro, Los Angeles and Salt Lake Railroad. Siedler begannen sich für das gut mit Wasser versorgte Tal zu interessieren und kauften Grundstücke entlang der Schienenstrecke. 1905 wurde Las Vegas gegründet und der erste von vielen Aufschwüngen, die noch folgen sollten, hielt bis 1917 an, als die örtliche Eisenbahngesellschaft in die Pleite ging. Die gerade erst entstandene Stadt starb wieder aus und auch der 1926 erfolgte Straßenanschluß an California durch einen Highway half ihr nicht wieder auf die Beine.
Der Hoover Dam, ab 1931 eigentlich als Boulder Dam errichtet, sorgte für den nächsten Schub in der Entwicklung der Stadt. Aus vielen Teilen des Landes kamen junge Männer in der Hoffnung, als Arbeiter an dem riesigen Bauprojekt angeheuert zu werden und obwohl der Bundesregierung, die den Damm errichten ließ, die kleine Stadt Las Vegas nicht ganz geheuer war und lieber eigene Quartiere für die Arbeiter außerhalb des Ortes errichten ließ, stieg die Bevölkerungszahl von Las Vegas schnell von 5000 auf 25000. 1937 floß der erste am Hoover Dam gewonnene Strom in Richtung Las Vegas, wo bereits sechs Jahre zuvor die erste Lizenz zum Betrieb eines Casinos erteilt worden war. Entlang der Fremont Street gab es zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere solcher Betriebe und der verfügbare Strom setzte den Startpunkt für die Entwicklung zur Casino- und Neon-Hauptstadt der Welt. Auch der neu errichtete Damm und der durch ihn aufgestaute Lake Mead erwqiesen sich als Attraktion für Besucher, so dass der Bedarf an Hotels entstand.
1941 hielt die Armee Einzug in die Stadt und begann die bis heute fortbestehende starke Präsenz in der Stadt mit der Errichtung von Nellis Air Force Base, auf der heute knapp 9000 Menschen leben. Ebenfalls 1941 wurde das Casino El Rancho Vegas eröffnet, das damals erste Haus am heute weltbekannten Las Vegas Strip. Das weitere Wachstum im Gambling-Bereich konzentrierte sich trotzdem zunächst auf die Fremont Street, bevor 1946 das Casino The Flamingo am Strip eröffnete. Das Flamingo markierte den nächsten Wendepunkt in der Entwicklung der Stadt, denn mit diesem von Bugsy Siegel und Meyer Lansky errichteten Casino hielt weithin sichtbar die Mafia Einzug in Las Vegas. The Flamingo war nicht das erste Casinoprojekt der Mafia, die zuvor vornehmlich in Cuba und Florida investiert hatte. Für Siegel war das Flamingo zugleich ein Endpunkt - als das Casino keinen nennenswerten Profit abwarf und er in den Verdacht geriet, für sich selbst Geld entnommen zu haben, wurde von den Mafiabossen seine Ermordung angeordnet.
Mit der Eröffnung des Flamingo war eine neue Zeit in Las Vegas angebrochen, das in den Folgejahren immer deutlicher vom organisierten Verbrechen bestimmt wurde. Die Mafiabosse hatten die Profitmöglichkeiten im Gambling endgültig für sich entdeckt und ließen bis 1957 acht Casinohotels errichten, darunter das Tropicana und das Sahara. Obwohl die mafiösen Hintergründe der Casinoszene in Las Vegas ein weithin offenes Geheimnis waren, kamen immer mehr Touristen, 1954 schon mehr als acht Millionen. Dazu beigetragen hatte auch die Tatsache, dass die Casinobetreiber erkannt hatten, dass Attraktionen neben dem Gambling die Menschen anlockten und so die Erträge weiter steigen ließen. Stars wie Elvis Presley und vor allem das berühmte Rat Pack um Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. verwandelten Las Vegas vom reinen Zockerparadies in eine Metropole des Entertainments. Zugleich machte das Rat Pack in Vegas Politik: Da sie sich weigerten, in Hotels aufzutreten, in denen Rassentrennung praktiziert wurde, sahen sich viele Casinos gezwungen, diese Diskriminierung aufzugeben.
Weitaus bedrohlicher als die Einflußnahme der Mafia erscheint im Nachhinein betrachtet die Tatsache, dass zwischen 1951 und 1992 auf dem gerade einmal 65 Meilen von Las Vegas entfernten Testgelände mehr als 900 Test atomarer Bomben durchgeführt wurden, mehr als 100 davon überirdisch. Zu Beginn der Testaktivitäten waren die Folgen des Austritts radioaktiven Materials noch nicht bekannt, so dass viele Touristen nach Las Vegas reisten, von dessen Hotels am Strip aus man die Atompilze in der Entfernung aufsteigen sehen konnte. Das Casino-Angebot in der Stadt breitete sich in der Zeit immer weiter aus. Hinzu kamen weitere wichtige Entwicklungen für die Stadt, unter anderem die Eröffnung des Convention Centers in 1959 und des McCarran Airports in 1948.
In den 1960er Jahren jedoch verlangsamte sich das Tempo des Fortschritts und die Stadt bekam landesweit einige negative Schlagzeilen. Las Vegas, zuvor als Stadt der eleganten Unterhaltung - wenn auch mit etwas zwielichtigem, aber in gewissem Sinne attraktiven Hintergrund - angesehen, erschien plötzlich in einem anderen Licht. Die Tageszeitung Las Vegas Sun hatte in einer Serie von Artikeln die mafiösen Hintergründe des Casinogeschäfts über jeden Zweifel hinaus aufgedeckt. Wo vorher viele Gerüchte und offene Geheimnisse waren, lagen nun die Fakten auf dem Tisch - Schwerverbrecher hielten die Stadt am Laufen, Bestechung, krumme Geschäfte, Geldwäsche und auch einige ungeklärte Todesfälle lagen nun offen. Dem Zugriff der Behörden der Stadt entzogen sich die Mafiosi noch, da der Strip zuim allergrößten Teil gar nicht in der Stadt lag - und übrigens auch bis heute nicht liegt - sondern auf dem Areal der Stadt Paradise, doch durch die Veröffentlichungen waren auch die Behörden der Bundesregierung aufmerksam geworden. Eine Zeit lang gab es ernsthafte Bestrebungen, die gesamte Kontrolle über das Glücksspiel bei der Bundesregierung statt bei den einzelnen Bundesstaaten anzusiedeln, um ähnliche Entwicklungen wie in Las Vegas zu vermeiden. Vor allem dem Einsatz des Senators Pat McCarran, nach dem der Flughafen der Stadt benannt ist, ist es zu verdanken, dass aus dem Plan nichts wurde.
Zwischenzeitlich hatte sich Las Vegas ohnehin bereits wieder verändert. Kirk Kerkorian hatte 1968 das Flamingo übernommen und 1969 mit dem International Hotel das damals größte Hotel der Welt eröffnet - nur um sich selbst 1973 mit dem ersten MGM Grand wieder zu übertreffen. Zudem hatte der exzentrische Milliardär Howard Hughes die Stadt für sich entdeckt und lebte ab 1966 im Desert Inn, das er kurzerhand aufgekauft hatte, als ihn das Hotelmanagement nach Wochen aus dem Penthouse hinauskomplimentieren wollte. Das Desert Inn war das erste von Hughes´ Einkäufen. Nach und nach kaufte er insgesamt fünf Hotelcasinos aus den Händen der Mafia. Hughes verfolgte dabei den Plan, die nur scheinbare Noblesse der Mafiosi aus der Stadt zu vertreiben und durch echten Glamour und hochklassiges Entertainment zu ersetzen und Las Vegas wandelte sein Gesicht einmal mehr. In den 70er und 80er Jahren jedoch wandelte sich das Image erneut. Vegas wurde mit Stripshows und zwielichtigen Etablissements und mit langsam in die Jahre kommenden assoziiert. Als 1980 bei einem Großbrand das ehemalige MGM Grand Hotelcasino zerstört wurde, 87 Menschen starben und fast 800 verletzt wurden, erlitt die Stadt einen weiteren schweren Schlag.
Zurück an die Spitze der internationalen Tourismusdestinationen kehrte Las Vegas durch die Erkenntnis, dass sich Menschen von anderen Attraktionen als dem reinen Glücksspiel anziehen ließen. Es begann die Zeit der Themenhotels, der spektakülären Arrangements direkt am Bürgersteig, der Pools und der Buffets. Das ehemalige Sin City wandelte sich zum Ziel von Familien und von immer mehr Besuchern, die gar nicht spielen wollten, sondern sich lieber von Restaurants, Spas und Shows verwöhnen ließen. Das 1989 eröffnete Mirage setzte erste Maßstäbe in Bezug auf die bald überall entstehenden Resorthotels, in denen Besucher alles unter einem Dach fanden. Der Las Vegas Boulevard wurde zu einer Meile der Fantasiegebilde, ein Disneyland für Erwachsene. Inzwischen führte die Fremont Street ein immer abgeschiedeneres Leben. Im Gegensatz zum sich ständig neu erfindenden Strip hatte sich an der Fremont Street lange Jahre gar nichts verändert; es dauerte eine Weile, bis die Besucher diesen nostalgischen Charme zu würdigen wussten. Viele MIllionen Dollar flossen in die Renovierung der lange vernachlässigten Downtown-Casinos, die mit dem Projekt Fremont Street Experience und Neonopolis, ein Entertainmentkomplex wieder zu den Attraktionen der Stadt gezählt werden konnten.
Inzwischen ist auch die Ära des familientauglichen Las Vegas wieder am Ausklingen. Der Vergnügungspark des MGM Grand wurde 2000 geschlossen und das Treasure Island verabschiedete sich vom Piratenthema und trat fortan als TI auf, mit Betonung auf Chic und Style. Die neuen Projekte von Wynn, MGM Mirage Group und anderen, für die bereits viele traditionellere Casinohotels wie das Stardust geschlossen und abgerissen wurden, erinnern eher an die Glas- und Betonfassaden von Chicago oder New York City. Urbane Eleganz, modernes Design, Lounges und Luxus sowie immer mehr Hotelzimmer sprechen aus den Entwürfen etwa für Projekt City Center, Cosmopolitan oder Echelon Place. Deutlich wurde die Abkehr vom bunten Familienentertainment auch im Marketing des Tourismusbüros der Stadt - der neue Slogan What happens here, stays here holt zumindest vorerst ein bisschen von Sin City zurück nach Las Vegas.
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