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Seven Card Stud
Kartengeben bei Seven Card Stud
Vor dem Geben:
Die Spieler tätigen das bekannt gegebene Buy-in. Short Buys sind nicht zulässig.
Die Spieler tätigen einen Anfangseinsatz (Ante), indem sie „I’m in” anklicken. Ihr Anfangseinsatz wandert automatisch in den Pott. Sie können diese Funktion im Menü für die Einstellungen im Spiel deaktivieren. Sinn des Antes, ähnlich den Blinds bei Texas Hold’em, ist die Schaffung eines Potts, um den es sich zu spielen lohnt.
Erste Kartenausgabe:
Der Kartengeber teilt die Karten immer im Uhrzeigersinn aus, beginnend mit dem Spieler links von ihm. Jeder Spieler erhält auf diese Weise die ersten beiden Karten verdeckt UND dann eine dritte Karte offen, die „Door Card” genannt wird. Der Spieler mit der niedrigsten Karte (Wert und Farbe) beginnt mit der ersten Einsatzrunde. Dieser Einsatz wird auch “Force” oder „Bring-in” genannt.
[R] Der Spieler mit dem niedrigsten Kartenwert (Ass ist der höchste Wert) muss den Einsatz tätigen, d. h. er darf weder passen noch checken. Falls zwei oder mehr Spieler über gleichwertige Karten verfügen, zählt die niedrigste Farbe als Kriterium. Die Reihenfolge der Farben ist Pik, Herz, Karo und Kreuz (Kreuz 2 ist damit die niedrigste Karte). Nur in diesem Zusammenhang spielt die Farbe eine Rolle.
Vierte Karte (4th Street):Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Fourth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck (d.h. er wirft die oberste Karte vom Stapel weg) und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus zwei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. Er ist jetzt „am Zug”.
[R] Der Spieler mit dem besten Blatt am Board ist „am Zug” und kann passen, checken oder den ersten Einsatz in der Runde tätigen. Haben zwei Spieler gleichwertige Blätter, ist der Spieler am Zug, der am nächsten zur Linken des Dealers sitzt.
Wenn ein Spieler beim Stud mit Fixed Limit (etwa in einem 4/8-Spiel im Gegensatz zu einem 1/5-Spiel) bei der vierten Karte (Fourth Street) ein Paar offen zeigt, kann dieser Spieler das Höchstlimit des Spiels setzen, das normalerweise erst bei der fünften Karte gesetzt werden kann.
Entscheidet sich der Spieler, der am Zug ist, für den Mindesteinsatz, können andere noch beteiligte Spieler sich entweder für den Mindesteinsatz oder den Höchsteinsatz entscheiden. Sobald ein Spieler den Höchsteinsatz getätigt hat, müssen sich alle anderen Einsätze und Erhöhungen am oberen Limit orientieren.
Einsätze beim Seven Card Stud:
a) Wenn Sie keinen Einsatz tätigen möchten, dann checken Sie und geben damit die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
b) Hat ein anderer Spieler einen Einsatz getätigt, können Sie mitgehen, erhöhen oder aussteigen.
c) Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor gecheckt hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird „check & raise genannt.
[R] Falls ein Spieler die Frist versäumt, geht er automatisch All-in, außer er hat noch nichts eingesetzt, dann werden seine Karten weggeworfen. Sie haben 10 Sekunden Zeit zum Mitgehen, Erhöhen oder Aussteigen.
Fünfte Karte (Fifth Street):
Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Fifth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus drei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. In allen Runden ab der fünften Karte müssen alle Einsätze und Erhöhungen in Spielen mit Fixed Limit entsprechend dem Höchsteinsatz getätigt werden.
Sechste Karte (Sixth Street):
Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Sixth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem besten Blatt aus vier Karten beginnt mit der Einsatzrunde.
Siebte Karte (River):
Fast jeder Poker-Spieler nennt die letzte Karte in einem Spiel „The River” oder „River”. Zunächst wird wie immer eine Karte vom Deck gebrannt. Der Kartengeber gibt im Uhrzeigersinn eine Karte verdeckt aus.
Beachten Sie die folgende AUSNAHME:
Sind nach der sechsten Karte noch acht (8) Spieler im Spiel und im Begriff, die letzte Karte des Spiels ausgeteilt zu bekommen, dann verfügt der Kartengeber nur noch über eine (1) Karte im Deck. Dies ergibt sich aus folgender Rechnung: 8 x 6 = 48 Karten plus der 3 Karten, die bei der vierten, fünften und sechsten Karte gebrannt wurden, ergeben zusammen 51 Karten. In diesem Fall kommt folgende Regel zum Einsatz:
[R] Falls im Deck nicht mehr genügend Karten vorhanden sind, damit jedem Spieler die letzte Karte gegeben werden kann, rechnet der Kartengeber aus, ob die gebrannten Karten und die im Deck verbleibenden Karten ausreichen, um jedem Spieler eine verdeckte Karte auszugeben. Ist dies der Fall, mischt der Kartengeber die gebrannten und im Deck verbleibenden Karten und gibt jedem Spieler die letzte Karte.
Kann der Kartengeber auf diese Weise nicht allen Spielern eine letzte Karte geben, nimmt der Kartengeber die gebrannten Karten, mischt diese und gibt eine „Gemeinschaftskarte” oder „Community-Card” aus. Die bei einem Ausstieg abgelegten Karten (“Muck” oder “Haufen”) werden nicht mehr verwendet.
Showdown:
Wer legt zuerst seine Karten offen? In einem Live-Spiel zeigen Spieler, die sich gute Gewinnchancen ausrechnen, normalerweise freiwillig ihr Blatt. Manchmal jedoch möchte keiner den ersten Schritt machen. Um dies zu vermeiden, kommt bei uns folgende Standardregel zur Anwendung:
[R] Der Spieler, der die letzte Einsatzrunde begonnen hat bzw. wer zuletzt gesetzt, erhöht oder wieder erhöht hat, muss seine Karten zuerst offen legen.
Dies bedeutet, dass der Spieler, der bei der letzten Karte (River) die letzte Aktion durchgeführt hat, seine Karten als Erster zeigen muss. Wenn der Spieler, der am Zug ist, checkt und alle anderen Spieler auch checken, muss der Spieler, der als Erster am Zug war, seine Karten zeigen. Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, muss der Spieler, der den Einsatz vorgenommen hat, seine Karten zuerst zeigen. Wenn ein Spieler checkt, ein zweiter einen Einsatz tätigt und ein dritter Spieler erhöht, muss der erhöhende Spieler seine Karten zuerst zeigen.
Angenommen, ein Spieler gewinnt kampflos, muss das Blatt aufgedeckt werden? [R] Spieler, die einen Pott gewonnen haben, müssen ihre Karten nicht zeigen, wenn niemand mitgegangen ist.
Wenn also zwei oder mehr Spieler an einem Spiel beteiligt sind und ein Spieler einen Einsatz tätigt und alle anderen Spieler aussteigen, dann muss der Spieler, der den Pott kampflos gewonnen hat, seine Karten unter keinen Umständen automatisch aufdecken. Der Gewinner kann entscheiden, ob er seine Karten zeigen oder nicht zeigen möchte.
Müssen Spieler, die in der letzen Wettrunde (beim River) mitgegangen sind oder gecheckt haben, ihre Karten zeigen? [R] Die Spieler müssen nur dann ihre Karten nicht zeigen, wenn sie nicht die letzte Aktion in Form eines Einsatzes oder einer Erhöhung durchgeführt haben. Wenn ein Spieler mit einem Einsatz mitgeht und feststellt, dass er nicht gewinnen kann, kann er aussteigen oder seine Karten zeigen. Wenn aber ein Spieler, der bis zum Ende im Spiel bleibt, sein Blatt nicht zeigt, können andere Spieler das Blatt einsehen, indem sie eine E-Mail mit dem Verlauf des Blatts anfordern.
Wer gewinnt? [R] In unserem Pokerraum entscheiden, wie überall, die Karten. So sucht der Kartengeber das beste Blatt aus 5 Karten am Tisch und kürt den Gewinner auf der Grundlage der allgemein gültigen Rankings der Pokerhände (Rangfolge der Kartenkombinationen).
[R] Es ist theoretisch möglich, dass zwei oder mehr Spieler das beste Blatt aus fünf Karten haben. Besteht zwischen zwei oder mehr Spielern ein Gleichstand, teilt der Kartengeber den Pott zu gleichen Teilen unter den Gewinnern auf.
€0,25 bis €30/60 bei Seven Card Stud – Wichtige Regeln für Fixed Limit-Spiele
In Casinos sind Spiele mit Fixed Limit am häufigsten verbreitet. Bei einem Fixed Limit-Spiel bleiben die Einsätze in mehreren Runden gleich und werden zu einem festgelegten Zeitpunkt in späteren Runden geändert. Alle Einsätze bleiben bis zum angegebenen Tischlimit gleich. Bei einem 5/10 Seven Card Stud-Spiel gelten zum Beispiel folgende Einsätze:
In den ersten Einsatzrunden dürfen nur Einsätze und Erhöhungen über €5 getätigt werden. In späteren Runden, beispielsweise in der letzten Runde, sind nur Einsätze und Erhöhungen über €10 zulässig.
Wie wird in einem Fixed Limit-Spiel ein Einsatz getätigt und erhöht? a) Jeder Einsatz in jeder Runde erfolgt streng nach den Regeln für das Spiel.
b) Wenn Sie keinen Einsatz tätigen möchten, dann checken Sie und geben die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
c) Tätigt ein Spieler einen Einsatz, kann man mitgehen oder aussteigen.
d) Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor gecheckt hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird „check & raise” genannt.
[R] Spieler müssen innerhalb von 10 Sekunden ihren Einsatz tätigen, checken, erhöhen oder aussteigen. Falls ein Spieler die Frist versäumt, geht er automatisch All-in, außer er hat noch nichts gesetzt, dann werden seine Karten weggeworfen.
Wie viele Erhöhungen sind zulässig? [R] Entsprechend der allgemeinen Poker-Regel ist ein „Cap” aus drei Erhöhungen pro Einsatzrunde mit drei oder mehr Spielern zulässig. Entsteht jedoch ein „Heads up”, bei dem nur zwei Spieler im Spiel bleiben, gelten keine Einsatzbeschränkungen mehr.
In der Eröffnungsrunde muss ein Einsatz entsprechend dem Limit getätigt werden (Force). Der Spieler mit der niedrigsten Karte („Door Card”) muss den festgesetzten Mindestbetrag setzen oder er kann mit dem niedrigeren Limit eröffnen. Hat dieser Spieler nur den erforderlichen Betrag gesetzt, dann kann ein nachfolgender Spieler den Betrag bis zum niedrigeren Limit aufstocken, ohne dass dies als Erhöhung gewertet wird, sondern nur als Ergänzung.
Fourth Street: Hier wird das untere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
[R] Eine Ausnahmesituation tritt jedoch bei der vierten Karte ein, wenn ein Spieler ein Paar offen auf dem Tisch liegen hat. In diesem Fall kann jeder Spieler einen Einsatz tätigen oder um das niedrigere oder höhere Limit erhöhen, doch müssen dann auch alle Erhöhungen mit dem höheren Limit erfolgen. Dies wird auch die „Fourth Street-Regel” genannt.
Fifth Street: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
Sixth Street: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
Seventh Street oder “River”: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
Kartengeben bei Seven Card Stud
Vor dem Geben:
Die Spieler tätigen das bekannt gegebene Buy-in. Short Buys sind nicht zulässig.
Die Spieler tätigen einen Anfangseinsatz (Ante), indem sie „I’m in” anklicken. Ihr Anfangseinsatz wandert automatisch in den Pott. Sie können diese Funktion im Menü für die Einstellungen im Spiel deaktivieren. Sinn des Antes, ähnlich den Blinds bei Texas Hold’em, ist die Schaffung eines Potts, um den es sich zu spielen lohnt.
Erste Kartenausgabe:
Der Kartengeber teilt die Karten immer im Uhrzeigersinn aus, beginnend mit dem Spieler links von ihm. Jeder Spieler erhält auf diese Weise die ersten beiden Karten verdeckt UND dann eine dritte Karte offen, die „Door Card” genannt wird. Der Spieler mit der niedrigsten Karte (Wert und Farbe) beginnt mit der ersten Einsatzrunde. Dieser Einsatz wird auch “Force” oder „Bring-in” genannt.
[R] Der Spieler mit dem niedrigsten Kartenwert (Ass ist der höchste Wert) muss den Einsatz tätigen, d. h. er darf weder passen noch checken. Falls zwei oder mehr Spieler über gleichwertige Karten verfügen, zählt die niedrigste Farbe als Kriterium. Die Reihenfolge der Farben ist Pik, Herz, Karo und Kreuz (Kreuz 2 ist damit die niedrigste Karte). Nur in diesem Zusammenhang spielt die Farbe eine Rolle.
Vierte Karte (4th Street):Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Fourth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck (d.h. er wirft die oberste Karte vom Stapel weg) und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus zwei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. Er ist jetzt „am Zug”.
[R] Der Spieler mit dem besten Blatt am Board ist „am Zug” und kann passen, checken oder den ersten Einsatz in der Runde tätigen. Haben zwei Spieler gleichwertige Blätter, ist der Spieler am Zug, der am nächsten zur Linken des Dealers sitzt.
Wenn ein Spieler beim Stud mit Fixed Limit (etwa in einem 4/8-Spiel im Gegensatz zu einem 1/5-Spiel) bei der vierten Karte (Fourth Street) ein Paar offen zeigt, kann dieser Spieler das Höchstlimit des Spiels setzen, das normalerweise erst bei der fünften Karte gesetzt werden kann.
Entscheidet sich der Spieler, der am Zug ist, für den Mindesteinsatz, können andere noch beteiligte Spieler sich entweder für den Mindesteinsatz oder den Höchsteinsatz entscheiden. Sobald ein Spieler den Höchsteinsatz getätigt hat, müssen sich alle anderen Einsätze und Erhöhungen am oberen Limit orientieren.
Einsätze beim Seven Card Stud:
a) Wenn Sie keinen Einsatz tätigen möchten, dann checken Sie und geben damit die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
b) Hat ein anderer Spieler einen Einsatz getätigt, können Sie mitgehen, erhöhen oder aussteigen.
c) Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor gecheckt hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird „check & raise genannt.
[R] Falls ein Spieler die Frist versäumt, geht er automatisch All-in, außer er hat noch nichts eingesetzt, dann werden seine Karten weggeworfen. Sie haben 10 Sekunden Zeit zum Mitgehen, Erhöhen oder Aussteigen.
Fünfte Karte (Fifth Street):
Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Fifth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus drei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. In allen Runden ab der fünften Karte müssen alle Einsätze und Erhöhungen in Spielen mit Fixed Limit entsprechend dem Höchsteinsatz getätigt werden.
Sechste Karte (Sixth Street):
Die nächste im Spiel ausgegebene Karte wird „Sixth Street” genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem besten Blatt aus vier Karten beginnt mit der Einsatzrunde.
Siebte Karte (River):
Fast jeder Poker-Spieler nennt die letzte Karte in einem Spiel „The River” oder „River”. Zunächst wird wie immer eine Karte vom Deck gebrannt. Der Kartengeber gibt im Uhrzeigersinn eine Karte verdeckt aus.
Beachten Sie die folgende AUSNAHME:
Sind nach der sechsten Karte noch acht (8) Spieler im Spiel und im Begriff, die letzte Karte des Spiels ausgeteilt zu bekommen, dann verfügt der Kartengeber nur noch über eine (1) Karte im Deck. Dies ergibt sich aus folgender Rechnung: 8 x 6 = 48 Karten plus der 3 Karten, die bei der vierten, fünften und sechsten Karte gebrannt wurden, ergeben zusammen 51 Karten. In diesem Fall kommt folgende Regel zum Einsatz:
[R] Falls im Deck nicht mehr genügend Karten vorhanden sind, damit jedem Spieler die letzte Karte gegeben werden kann, rechnet der Kartengeber aus, ob die gebrannten Karten und die im Deck verbleibenden Karten ausreichen, um jedem Spieler eine verdeckte Karte auszugeben. Ist dies der Fall, mischt der Kartengeber die gebrannten und im Deck verbleibenden Karten und gibt jedem Spieler die letzte Karte.
Kann der Kartengeber auf diese Weise nicht allen Spielern eine letzte Karte geben, nimmt der Kartengeber die gebrannten Karten, mischt diese und gibt eine „Gemeinschaftskarte” oder „Community-Card” aus. Die bei einem Ausstieg abgelegten Karten (“Muck” oder “Haufen”) werden nicht mehr verwendet.
Showdown:
Wer legt zuerst seine Karten offen? In einem Live-Spiel zeigen Spieler, die sich gute Gewinnchancen ausrechnen, normalerweise freiwillig ihr Blatt. Manchmal jedoch möchte keiner den ersten Schritt machen. Um dies zu vermeiden, kommt bei uns folgende Standardregel zur Anwendung:
[R] Der Spieler, der die letzte Einsatzrunde begonnen hat bzw. wer zuletzt gesetzt, erhöht oder wieder erhöht hat, muss seine Karten zuerst offen legen.
Dies bedeutet, dass der Spieler, der bei der letzten Karte (River) die letzte Aktion durchgeführt hat, seine Karten als Erster zeigen muss. Wenn der Spieler, der am Zug ist, checkt und alle anderen Spieler auch checken, muss der Spieler, der als Erster am Zug war, seine Karten zeigen. Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, muss der Spieler, der den Einsatz vorgenommen hat, seine Karten zuerst zeigen. Wenn ein Spieler checkt, ein zweiter einen Einsatz tätigt und ein dritter Spieler erhöht, muss der erhöhende Spieler seine Karten zuerst zeigen.
Angenommen, ein Spieler gewinnt kampflos, muss das Blatt aufgedeckt werden? [R] Spieler, die einen Pott gewonnen haben, müssen ihre Karten nicht zeigen, wenn niemand mitgegangen ist.
Wenn also zwei oder mehr Spieler an einem Spiel beteiligt sind und ein Spieler einen Einsatz tätigt und alle anderen Spieler aussteigen, dann muss der Spieler, der den Pott kampflos gewonnen hat, seine Karten unter keinen Umständen automatisch aufdecken. Der Gewinner kann entscheiden, ob er seine Karten zeigen oder nicht zeigen möchte.
Müssen Spieler, die in der letzen Wettrunde (beim River) mitgegangen sind oder gecheckt haben, ihre Karten zeigen? [R] Die Spieler müssen nur dann ihre Karten nicht zeigen, wenn sie nicht die letzte Aktion in Form eines Einsatzes oder einer Erhöhung durchgeführt haben. Wenn ein Spieler mit einem Einsatz mitgeht und feststellt, dass er nicht gewinnen kann, kann er aussteigen oder seine Karten zeigen. Wenn aber ein Spieler, der bis zum Ende im Spiel bleibt, sein Blatt nicht zeigt, können andere Spieler das Blatt einsehen, indem sie eine E-Mail mit dem Verlauf des Blatts anfordern.
Wer gewinnt? [R] In unserem Pokerraum entscheiden, wie überall, die Karten. So sucht der Kartengeber das beste Blatt aus 5 Karten am Tisch und kürt den Gewinner auf der Grundlage der allgemein gültigen Rankings der Pokerhände (Rangfolge der Kartenkombinationen).
[R] Es ist theoretisch möglich, dass zwei oder mehr Spieler das beste Blatt aus fünf Karten haben. Besteht zwischen zwei oder mehr Spielern ein Gleichstand, teilt der Kartengeber den Pott zu gleichen Teilen unter den Gewinnern auf.
€0,25 bis €30/60 bei Seven Card Stud – Wichtige Regeln für Fixed Limit-Spiele
In Casinos sind Spiele mit Fixed Limit am häufigsten verbreitet. Bei einem Fixed Limit-Spiel bleiben die Einsätze in mehreren Runden gleich und werden zu einem festgelegten Zeitpunkt in späteren Runden geändert. Alle Einsätze bleiben bis zum angegebenen Tischlimit gleich. Bei einem 5/10 Seven Card Stud-Spiel gelten zum Beispiel folgende Einsätze:
In den ersten Einsatzrunden dürfen nur Einsätze und Erhöhungen über €5 getätigt werden. In späteren Runden, beispielsweise in der letzten Runde, sind nur Einsätze und Erhöhungen über €10 zulässig.
Wie wird in einem Fixed Limit-Spiel ein Einsatz getätigt und erhöht? a) Jeder Einsatz in jeder Runde erfolgt streng nach den Regeln für das Spiel.
b) Wenn Sie keinen Einsatz tätigen möchten, dann checken Sie und geben die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
c) Tätigt ein Spieler einen Einsatz, kann man mitgehen oder aussteigen.
d) Wenn ein Spieler checkt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor gecheckt hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird „check & raise” genannt.
[R] Spieler müssen innerhalb von 10 Sekunden ihren Einsatz tätigen, checken, erhöhen oder aussteigen. Falls ein Spieler die Frist versäumt, geht er automatisch All-in, außer er hat noch nichts gesetzt, dann werden seine Karten weggeworfen.
Wie viele Erhöhungen sind zulässig? [R] Entsprechend der allgemeinen Poker-Regel ist ein „Cap” aus drei Erhöhungen pro Einsatzrunde mit drei oder mehr Spielern zulässig. Entsteht jedoch ein „Heads up”, bei dem nur zwei Spieler im Spiel bleiben, gelten keine Einsatzbeschränkungen mehr.
In der Eröffnungsrunde muss ein Einsatz entsprechend dem Limit getätigt werden (Force). Der Spieler mit der niedrigsten Karte („Door Card”) muss den festgesetzten Mindestbetrag setzen oder er kann mit dem niedrigeren Limit eröffnen. Hat dieser Spieler nur den erforderlichen Betrag gesetzt, dann kann ein nachfolgender Spieler den Betrag bis zum niedrigeren Limit aufstocken, ohne dass dies als Erhöhung gewertet wird, sondern nur als Ergänzung.
Fourth Street: Hier wird das untere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
[R] Eine Ausnahmesituation tritt jedoch bei der vierten Karte ein, wenn ein Spieler ein Paar offen auf dem Tisch liegen hat. In diesem Fall kann jeder Spieler einen Einsatz tätigen oder um das niedrigere oder höhere Limit erhöhen, doch müssen dann auch alle Erhöhungen mit dem höheren Limit erfolgen. Dies wird auch die „Fourth Street-Regel” genannt.
Fifth Street: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
Sixth Street: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
Seventh Street oder “River”: Hier wird das obere Limit gesetzt oder um dasselbe erhöht. Alle Erhöhungen können nur in der gleichen Höhe erfolgen.
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